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0Fragen von Öffentlichen Bibliotheken
1Gelb
3feingepunktet


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1. Wir können Daten zu einzelnen Fragen nicht aufteilen, daher geben wir Daten in Klammern an!Bitte überprüfen Sie Ihre abgespeicherten Daten noch einmal, da bei den Positionen nur Zahlenwerte eingetragen werden können. Bei eingeklammerten Werten droht Zahlenverlust! Sollten Sie die Angaben nicht aufsplitten können, geben Sie bitte nur die Gesamtsumme ohne Klammer an.
2. Wie ermittelt man die Einwohnerzahl des Bibliotheksortes?

Dies ist üblicherweise die amtlich erfasste Bevölkerung des Bibliotheksortes. Beim Einsatz von Fahrbibliotheken gelten die Einwohnerzahlen der angefahrenen Orte, bei überörtlichen Bibliothekssystemen (z.B. Kreisbibliotheken) werden die Einwohnerzahlen der zum System zugehörigen Orte berücksichtigt. Patientenbibliotheken geben hier die Anzahl der stationär behandelten Patienten im Berichtszeitraum an und Firmenbibliotheken die Zahl der Firmenangehörigen.

Wird DBS-Feld 1 nicht ausgefüllt, so wird nach Redaktionsschluss automatisch die offizielle Einwohnerzahl des Bundesamtes für Statistik eingetragen.

3. Warum gibt die Online-Auswertung für ÖB unter DBS-Frage 1 „primäre Nutzer“ und nicht „Einwohner“ aus, obwohl dies in Frage 1 abgefragt wird?

Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass die EW einer Stadt oder Gemeinde die potentiellen primären NutzerInnen einer Bücherei sind. Gibt die Bibliothek nicht selbst einen Wert ein, so werden die Zahlen des Statistischen Bundesamtes automatisiert übernommen.

Der Begriff „primäre Nutzer“ umfasst jedoch auch die NutzerInnen z. B. von Fahrbüchereien: hier sind es die EW der angefahrenen Ortsteile oder z. B. von Gemeindebüchereien in religiöser Trägerschaft: hier sind es die Gemeindemitglieder. Diese kann nur die Bücherei selbst erheben und eingeben.

„Primäre Nutzer“ ist daher der übergeordnete Begriff für potentielle NutzerInnen von Büchereien und präzisiert auch spezielle Nutzergruppen.

4. Werden bei der Einwohnerzahl nur Einwohner mit Erstwohnsitz oder auch mit Zweitwohnsitz berücksichtigt?Gezählt werden

...

in DBS 1 nur die Einwohner mit Erstwohnsitz, da ansonsten potentiell Personen doppelt gezählt werden.
5. Wo wird der Präsenzbestand

...

erfasst?

Zunächst sollten Sie den Präsenzbestand zwischen "Printmedien" und "Non-

...

Prints und Sonstiges" trennen.

...

Der Printmedienbestand werden dann bei

...

DBS 18 eingetragen und in DBS 24 (Kinder- und Jugendliteratur).

Da Präsenzbestand in Freihandaufstellung vorgehalten wird, wird er auch unter Position 15 gezählt.

...

Und letztlich fließt der Präsenzbestand mit in die Gesamtsumme unter Position 13 ein.

Tiptoi-, Ting

...

Tonies (https://tonies.de/) werden in DBS-Frage 30 und 31 gezählt. Tonieboxen werden nur unter DBS 104 als Ja/Nein-Frage angegeben. DBS 30 fließt in DBS 28 ein, DBS 31 fließt in DBS 29 ein.

6. Werden bei den Dokumentlieferungen nur Lieferbibliotheken angesprochen, die direkt liefern?
Hier sind tatsächlich nur direkte Lieferungen außerhalb des Leihverkehrs anzugeben, also keine Weiterleitungen der Lieferungen anderer
Bibliotheken (solange diese über den Leihverkehr bezogen wurden).

- und Bookii-Bücher werden werden in DBS 13 und 15 gezählt.

Der Bestand der Non-Print-Medien wird Frage 28 gezählt. Welche Angaben hierunter fallen, entnehmen Sie bitte dem Erläuterungstext in der DBS.

6. Dokumentenlieferungen (DBS 45)entfällt ab BJ 2019
7. Werden Auszubildende auch als Beschäftigte (Frage 67) gezählt?Nein, Auszubildende sind nur unter 77 zu zählen, nicht in 67.
8. Werden bei der Personalkapazität (Frage 68) auch die Zeiten von studentischen Hilfskräften und Hartz-IV-Empfängern berücksichtigt?Ja, diese Mitarbeiter (Hartz-IV, stud. Hilfskräfte) sind hier ebenfalls zu zählen.
9. Was bedeutet die Abkürzung VZÄ bei den Fragen zur personellen Ausstattung? (Frage

...

68 ff)VZÄ steht für Vollzeitäquivalente, damit sind im Prinzip Stellenanteile gemeint (wobei der Begriff etwas mehr umfasst). Details entnehmen Sie bitte den Erläuterungen im Online-Fragebogen.
10. Sind Mehrarbeitsstunden, Urlaubs- und Krankheitszeiten des Personals in VZÄ umzurechnen?Zur Errechnung der VZÄ wird die Regelarbeitsstundenzeit zugrunde gelegt. Mehrarbeitsstunden, Urlaubszeiten und Krankheitszeiten bis sechs Wochen bleiben unberücksichtigt. Bei Ausfall oder Abwesenheit einer Person von mehr als 6 Wochen kann ihr VZÄ-Wert anteilig reduziert werden, Erläuterungen finden Sie in Punkt 3 der Fragebogendefinition.
11. In welchem Feld zähle ich Magazinentleihungen?Magazinentleihungen werden in Feld 14 (Medien insgesamt - Entleihungen) gezählt.
12. Werden bei der Personalkapazität aller Beschäftigten in VZÄ (Frage 68) die gebäudebezogenen Stellen berücksichtigt?Gebäudebezogene Stellen werden hier nicht gezählt.
13. Welches Hilfsmittel bietet die Deutsche Bibliotheksstatistik an, um die Vollzeitäquivalente (VZÄ) zu berechnen?Der VZÄ-Rechner ermittelt die benötigten Werte. Diese müssen in den DBS-Fragebogen für Öffentliche Bibliotheken übertragen werden.
14. Wo werden Schulbibliotheken in der DBS angegeben?Schulbibliotheken gelten als externe Dienstleistungsstellen und werden somit in Frage 5 gezählt. Auch in der Frage 102 werden sie gezählt, wenn mit ihnen ein Vertrag geschlossen wurde.
15. Wo werden Öffnungsstunden außerhalb der offiziellen Öffnungszeit angegeben?In DBS-Frage 7 werden nur

...

Öffnungszeiten mit Bibliothekspersonal angegeben

...

, in denen die Bibliothek für die allgemeine Öffentlichkeit zugänglich ist. Eine Führung oder eine Veranstaltung außerhalb der Öffnungszeiten ist nicht mitzuzählen, da die Bibliothek nur für eine geschlossene Gruppe zugänglich ist.
16. Wo werden Zeitungen erfasst?Zeitungen und Zeitschriften sind

...

in DBS 18 bzw. 19 enthalten.
17. Was wird bei der Erhebung der Personalausgaben miteinbezogen?

Personalkosten für Reinigungskräfte oder anderes gebäudebezogenes Personal wird in DBS-Frage 51 eingerechnet.

Ebenso werden die Arbeitgeberanteile an den Personalausgaben in DBS-Frage 51 mitgezählt.

18. Wie werden Mieteinnahmen einer Bibliothek in der DBS ausgewiesen?Mieteinnahmen werden in DBS 63 komplett eingerechnet. Gehen sie nicht komplett in den Etat der Bücherei auf (Doppik), so müssen sie in DBS 52 berücksichtigt werden.
19. Ein Projekt ist bezuschusst worden, endet aber erst im Folgejahr - wann werden die Zuschüsse in der DBS angegeben?Sind Fremdmittel projektbezogen gezahlt worden, das Projekt ist aber erst im Folgejahr abgeschlossen (und wird dann erst bezahlt), dann zählen auch die Fremdmittel erst im Folgejahr unter DBS 56.
20. Unsere Einnahmen fließen direkt in den Erwerbungsetat - müssen sie in der DBS ausgewiesen werden?Wenn eigene Einnahmen durch Stadtratsbeschluss in den Medienetat einfließen, dann werden sie nur in DBS 63 und DBS 50 gezählt, nicht aber als DBS 55.
21. Wo werden Zuschüsse der Agentur für Arbeit für Mitarbeiter in Altersteilzeit o.a. erfasst?Diese Zuschüsse zählen unter DBS 58.
22. Gelten Bücherflohmärkte als sonstige Veranstaltung (DBS 99)?Ja, auch Bücherflohmärkte können hier angegeben werden.
23. Im Stammdatensatz (Adressdaten) wird die Hauptamtlichkeit/Nebenamtlichkeit abgefragt. Was muss hier beachtet werden?Hier wird für die verschiedenen Auswertungen angegeben, ob die Bibliothek hauptamtlich oder nebenamtlich geleitet ist. Eine Bibliothek ist dann hauptamtlich geleitet, wenn die VZÄ-Angabe der Leitungsstelle in DBS-68 einen Wert von 0,5 oder darüber erreicht. Den VZÄ-Rechner erreichen Sie hier.
24. In welcher DBS-Frage wird ab BJ 2015 die Personalkapazität der nebenamtlich

...

tätigen Personen gezählt?Ab Berichtsjahr 2015 zählen die Vollzeitäquivalente (VZÄ) der nebenamtlich tätigen Personen unter Sonstiges Personal in DBS 74. Somit fließt diese Angabe auch in die Gesamtsumme der Personalkapazität aller Beschäftigten

...

(DBS 68

...

) ein.
25. Wo werden Lizenz- und Portalkosten angegeben?

...

Ab BJ 2018: Lizenzkosten werden in DBS-Frage 50 und 50.1 eingerechnet. Portalkosten werden nicht mehr in DBS-50 und DBS 50.1 eingerechnet, sondern nur noch in DBS 52 ausgewiesen.
26. Gelten Laptops und Tablets als PC-Arbeitsplätze bzw. Internetarbeitsplätze?

Laptops können als PC-Arbeitsplätze (DBS 81) und als Internetarbeitsplätze (DBS 82) gezählt werden, wenn sie irgendwann und irgendwie (auch ggf. nur bei Veranstaltungen) von NutzerInnen in der Bibliothek genutzt werden können. Es werden die Benutzerarbeitsplätze in Haupt- und Zweigstellen ermittelt.

E-Reader und Tablets gelten als mobile Endgeräte und werden unter 104 mittels ja/nein-Frage in der DBS

...

Die Gründe für die Streichung dieser DBS-Frage finden Sie im 24. Steuerungsgruppenprotokoll ÖB unter TOP 4.5.

wiedergegeben.

27. Wie wird ehrenamtliches Personal gezählt (DBS 75)?Ehrenamtliches Personal, das im Anstellungsverhältnis bei einem anderen Mittelgeber steht, wird hier nicht angegeben. Praktikanten werden nicht gezählt. Personal aus Freundeskreisen / Fördervereinen können mitgezählt werden, wenn sie für die Bibliothek ehrenamtliche Aufgaben übernehmen. Personalstunden aus Freundeskreisen / Fördervereinen können mitgezählt werden, wenn sie für die Bibliothek ehrenamtliche Aufgaben übernehmen.
28. Was soll bei Gesamthaushalt des Hauptträgers (DBS 54.1) eingetragen werden?

...


entfällt ab BJ 2018
29. Kann DBS 6.1 (Publikumsfläche der Hauptstelle) identisch sein mit DBS 6 (Publikumsfläche der Haupt-, Zweig- und Nebenstellen)?Ja, wenn eine Bibliothek nur aus einer Hauptstelle besteht, dann ist DBS 6 und 6.1 identisch. Bitte tragen Sie in beiden Feldern den entsprechenden Wert ein.
30. Welche Veranstaltungen sind bei DBS

...

99.1 (Anzahl der Besuche bei Veranstaltungen) gemeint und wie wird gezählt?

In DBS-Frage

...

99.1 sollen die Besuche aller Veranstaltungen, Führungen, Ausstellungen aus DBS (95) bis (99) gezählt werden.

...

In DBS 99.1 werden alle Personen, die an Veranstaltungen, Führungen und Ausstellungen der Bücherei teilnehmen, gezählt. Dabei ist es unerheblich, ob die Veranstaltung etc. im Büchereigebäude stattfindet oder nicht. Findet die Veranstaltung, Führung oder Ausstellung im Gebäude der Bücherei statt, werden die Veranstaltungsbesucher zusätzlich unter DBS 12

...

gezählt.

31. Werden in DBS 12 nur Besucher gezählt, die das Büchereigebäude betreten?

Ja, in DBS 12 werden nur die Besucher gezählt, die das Gebäude der Bücherei betreten, unabhängig vom Grund und der Häufigkeit des Besuchs. Findet eine Veranstaltung, Führung oder Ausstellung im Büchereigebäude statt, werden die Veranstaltungsbesucher in DBS 12 und in DBS

...

99.1 gezählt.

Besucherzahlen der externen Dienstleistungsstellen können unter DBS 12 hinzugezählt werden.

32. Muss die Bibliothek die Socialweb / Web 2.0-Angebote selber betreiben, um bei DBS 87 "ja" anzukreuzen?Sobald man über die im Fragebogen genannten Applikationen mit der Bibliothek direkt kommunizieren kann, ist hier mit ja zu antworten. Dabei ist es egal, ob die Angebote von der Bibliothek oder vom Träger unterhalten wird.
33. Werden in DBS 62 nur die Buchspenden nicht in Geldwert umgerechnet? Oder gilt das für alle Sachspenden?Alle Sachspenden werden nicht in Geldwert umgerechnet und fließen nicht in DBS 62 ein.
34. Welche Angebote gehören zu den Datenbanken und werden nur unter DBS 38 gezählt?Angebote wie Tigerbooks, filmfriends, freegal etc. gelten als Datenbanken und werden nur in DBS 38 gezählt. Die Onleihe, DiViBib, Ciando etc. zählt ebenfalls als eine Datenbank. Dieser Bestand wird jedoch auch in DBS 34 bzw. 34.1 angegeben.
35. Wo können Bestände bzw. Ausleihen gezählt werden, der einer Lesepaten-Organisation gehört (also kein Bestand der Bibliothek darstellt)?Diese Bestände können nicht in DBS 18  oder 28 gezählt werden, da hier nur Bibliotheksbestände eingetragen werden dürfen. Ausleihen können bei DBS 19 bzw. 29 ebenfalls nicht mitgezählt werden, da nur Entleihungen aus dem eigenen Bestand gezählt werden. Ist die Ausleihe dieser Bestände vertraglich geregelt, kann die Bibliothek ihren Aufwand in DBS-Frage 102 abbilden.
36. Warum tauchen im Fragebogen plötzlich Summen auf, die nicht eingetragen wurden?Der Online-Fragebogen ÖB wurde mit dem BJ 2019 so programmiert, dass automatisiert Summen gebildet werden. Diese Summenbildung lässt sich korrigieren, d. h. bei einer Eingabe "N" in einer Unterfrage kann die Summe in der übergeordneten Frage überschrieben werden. Die Beschlüsse der Steuerungsgruppe zur Summenbildung können in den Protokollen der 25. und 26. Steuerungsgruppensitzung ÖB nachgelesen werden.