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Aktuell bis zum 24. März 2018 zeigt die Wissenschaftliche Stadtbibliothek Mainz die Ausstellung "Digitalisierung in der Stadtbibliothek. Ausstellung zum Portal dilibri".

Das Rheinland-Pfälzische Digitalisierungsportal „dilibri“ (www.dilibri.de) ist die bislang größte rheinland-pfälzische Initiative im Bereich der Altbestandsdigitalisierung. Das Landesportal ist eine gemeinsame Plattform für die Bibliotheken in Rheinland-Pfalz und wird vom Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz betrieben. Die seit 2008 an "dilibri" beteiligte Stadtbibliothek Mainz zeigt nicht nur die verschiedenen erforderlichen Schritte der Altbestandsdigitalisierung, sondern auch zahlreiche Originale aus dem Bestand der Stadtbibliothek.

Die Diözesanbibliothek Münster feiert am 30.11.2017 um 18.30 Uhr den erfolgreichen Abschluss ihres KEK-Modellprojekts 2017. Im Fokus stehen Restaurierung, konservatorische Schutzverpackung und Quellenforschung an drei autographen Notenhandschriften des Komponisten Max von Droste-Hülshoff, Onkel und musikalischer Lehrer der Schriftstellerin Annette. Das Vorhaben wurde als eines von bundesweit 34 Modellprojekten durch die Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) in Berlin gefördert.

Zum Programm

In diesem Jahr findet die Herbstsitzung des Arbeitskreises Historische Bestände am 13.11.2017 in der Pfälzischen Landesbibliothek Speyer statt.

Am Samstag, den 28. Oktober 2017, laden das St. Nikolaus-Hospital/Cusanusstift, das Cusanus-Geburtshaus, die Mosel Vinothek und das Weinmuseum von 18:00 bis 24:00 Uhr zur ersten "Langen Cusanus-Nacht" nach Bernkastel-Kues ein.

Den genauen Programmablauf der ersten "Langen Cusanus-Nacht" finden Sie im Internet unter www.cusanus.de.

Ein Artikel in der "Augsburger Allgemeine" vom 22. September 2017 informiert über den Fund einer Gutenberg-Bibel in der Staats- und Stadtbibliothek Augsburg:

Richard Mayr: Fragment einer Gutenberg-Bibel in Augsburg entdeckt, in: Ausgsburger Allgemeine vom 22.09.2017

Weiterführende Informationen dazu auch im Blog des Vereins Österreischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (VÖB):

Blogbeitrag vom 21.09.2017: Fragment einer bisher unbekannten Gutenberg-Bibel in Augsburg aufgefunden

Die aktuelle Kolumne "Kulturelles Erbe" des Arbeitskreises Historische Bestände (in: ProLibris, Heft 2 (2017)) ist online.

Unter dem Motto #Stimmenfür den Originalerhalt kommen auf Initiative der "Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK)" Verantwortliche aus verschiedenen Einrichtungen zu Wort. Twittern Sie hier mit: #StimmenFürDenOriginalerhalt

Im Feuilleton der digitalen FAZ vom 18.07.2017 findet sich ein interessanter Gastbeitrag von Dr. Michael Knoche (ehm. Direktor der HAB, Klassik Stiftung Weimar) zum Thema Bestandserhaltung und (Schutz)Digitalisierung von Altbeständen:

Michael Knoche: In guter Ordnung, aber schlechter Verfassung.

Die Diözesanbibliothek Münster präsentiert als ersten Band ihrer neuen Reihe „ad fontem salientem. Schriften der Diözesanbibliothek Münster“ (ISSN 2513‐1508) ein reich illustriertes Katalogheft: „Papier ist nicht geduldig. Die Erhaltung von Schriftgut und Grafik“.

Es dokumentiert eine Ausstellung im Bibliotheksfoyer im Jahr 2016. Thema ist das breite Spektrum der Bestandserhaltung in Bibliotheken und Archiven, von der Schadensprävention durch konservatorische Maßnahmen bis hin zur Restaurierung von Einbänden, Akten und Fotografien.

Kirsten Krumeich (Hg.): Papier ist nicht geduldig. Die Erhaltung von Schriftgut und Grafik. Eine Ausstellung der Diözesanbibliothek Münster in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Nordrhein‐Westfälischer Papierrestauratoren e.V., 22. April bis 3. Juni 2016. Dokumentation und Katalog, Münster 2017.

Nähere Informationen auf der Homepage der Diözesanbibliothek Münster.

Am Freitag, 23. Juni 2017, wird um 19:00 Uhr in einem kleinen Festakt die neue Ausstellung „Cusanus und die Päpste“ im Gotischen Saal des St. Nikolaus-Hospital/Cusa­nusstift in Bernkastel-Kues eröffnet. Ein Grußwort spricht Dr. Kai-Michael Sprenger vom Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur in Mainz. Die Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit dem Institut für Cusanus-Forschung an der Universität und der Theologischen Fakultät in Trier entstanden. Der Eintritt ist frei.

Rückfragen zur Ausstellung beantwortet gerne Herr Dr. Marco Broesch, Bibliothek des St. Nikolaus-Hospital/Cusanusstift Bernkastel-Kues (E-Mail: broesch@cusanus.de)


Nikolaus von Kues empfängt den Kardinalshut von Papst Nikolaus V.
Ölgemälde von Johannes Leutzgen im Barocksaal des St. Nikolaus-Hospitals in Bernkastel-Kues, um 1756
(Foto: Erich Gutberlet/© St. Nikolaus-Hospital, Bernkastel-Kues)

Dr. Annelen Ottermann (Wissenschaftliche Stadtbibliothek Mainz) stellt, ausgehend von einem Projekt der Wissenschaftlichen Stadtbibliothek Mainz, in ihrem Beitrag aktuelle und weitreichende Überlegungen zum Thema Provenienzerschließung und Altbestand vor:

Annelen Ottermann: Provenienzerschließung am Altbestand, in: BuB – Forum Bibliothek und Information 05/2017 (Online unter:http://b-u-b.de/provenienzerschliessung-am-altbestand/, Stand: 07.06.2017)

Am 20. Januar 2016 fand die Tagung "Masse und Qualität. Standardisierte Verfahren der Bestandserhaltung in der Diskussion" des LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrums im Horion-Haus Köln statt. Als begleitenden Tagungsdokumentation ist neu erschienen:

Masse und Qualität. Standardisierte Verfahren der Bestandserhaltung in der Diskussion. Erweiterte Dokumentation der Tagung 20. Januar 2016 im Horion-Haus Köln. 2016. Hrsg. v. Neuheuser, Hanns Peter/Weber, Peter K., Bonn: Habelt-Verlag, 2016 (Archivhefte; 47). 136 S., zahlr., teils farb. Abb., ISBN 978-3-7749-4060-4

Am Montag, den 15. Mai 2017, findet die Frühjahrstagung des Arbeitskreises Historische Bestände in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz statt. Gastgebende Einrichtung ist die Erzbischöfliche Diözesanbibliothek Köln.

Das neue Kulturgutschutzgesetz vom 6. August 2016 schützt u.a. auch besondere Bestände in Bibliotheken. Eine umfassende Handreichung für die Praxis enthält neben dem Gesetzestext und einer konsolidierten Gesetzesbegründung zahlreiche Erläuterungen, Hintergrundinformationen und Übersichten für die Praxis." Druckexemplare können kostenlos beim Publikationsversand der Bundesregierung bestellt werden.

Papierfischchen ernähren sich unter anderem von Papier und Textilien. Drei aktuelle Artikel informieren über diese lästige Plage, die seit geraumer Zeit die Depots von Museen und die Magazine von Archiven und Bibliotheken heimsucht:

  • Burkhard Straßmann: Die Papierfresser kommen, in: Die Zeit Nr. 10 vom 2.3.2017.
  • Bill Landsberger/Pasqual Querner: Neuer Materialschädling in der Kulturlandschaft. Papierfischchen breiten sich in Museen und Depots aus, in : Restauro 2 (2017), S. 14-20.
  • Prävention und Behandlung von Schädlingsbekämpfung in Archiven. Empfehlung der Konferenz der Leiterinnen und Leiter der Archivverwaltungen des Bundes und der Länder (KLA), in: Archivar 69 (2016), S. 261-366 (PDF).