Begrüßung
Stand und Ausblick - Release 1.1
- Neue Farbgestaltung
- Umstellung des Einspielprozesses im Hintergrund
- Auswahl der aktiven Kuratorengruppe
- Neue Typen von Prüfanfragen
- Bessere Verarbeitung von Daten zum Paketbei- und -austritt eines Titels
Thema: E-Books
- Besonderheiten in der GOKb
- Eigene Felder für E-Books entsprechend der KBART-Liste
- (Vorerst) Keine Anreicherung. Über E-Book-Pool geplant.
- Print-ISBN ist “schwächer” als die Print-ISSN eines Journals und kommt daher als Identifikator zum Matchen nicht in Frage → Aufnahme ohne Abgleich
- Audiovisuelle Medien werden nicht als Monograph, sondern als “Other” aufgenommen.
- KBART
- Spezielle Felder in der KBART-Datei
- Pflichtfelder: publication_type, publication_name, title_id, title_url
- Dringend empfohlen: ISBN (online_identifier), Veröffentlichungsdatum online (date_monograph_published_online), DOI (als title_id oder doi_identifier)
- Übernommen, aber technisch nicht berücksichtigt: Print-ISBN (print_identifier)
Alle übrigen Monographien-Felder können hilfreich sein!
publication_title
Titel der Monographie
print_identifier
Print-ISBN, d.h. ISBN einer korrespondierenden Print-Ausgabe
online_identifier
ISBN des E-Books
title_url
Zugriffslink auf die Ressource selbst
first_author
Nachname des/der erstgenannten Autor*in. Praktisch mehrere volle Namen.
title_id
Häufig die interne ID des Anbieters. Es kann auch eine DOI oder ein anderer Identifikator sein.
publication_type
Werte Serial, Database oder Monograph möglich.
publisher_name
Verlagsname als Freitext
date_monograph_published_print
Datum der ersten Print-Veröffentlichung für Monographien. Bei fehlender Print-Veröffentlichung freilassen.
date_monograph_published_online
Datum der ersten Online-Veröffentlichung für Monographien.
monograph_volume
Bandangabe als Freitext („Dritter Band“ bzw. „VI“ ist möglich).
monograph_edition
Anzeige der Edition/Auflage, auf die sich die Veröffentlichungsdaten beziehen. Freitext ist möglich wie "3. überarbeitete Auflage"
first_editor
Nachname des/der erstgenannten Herausgeber*in. Praktisch mehrere volle Namen
parent_publication_title_id
title_id einer Reihe (Conference Proceedings, Reihen). Bis jetzt nicht genutzt.
preceding_publication_title_id
title_id einer vorherigen Publikation. Bis jetzt nicht genutzt.
- Proprietäre GOKb-Felder
access_start_date | Das Datum, an dem der Titel dem Paket beigetreten ist. Datum des frühestmöglichen Zugriffs im Rahmen des Pakets |
access_end_date | Das Datum, an dem der Titel das Paket verlassen hat. Datum des letztmöglichen Zugriffs im Rahmen des Pakets |
medium | detaillierter Medientyp der Publikation |
doi_identifier | DOI einer Monographie. Präferiert ist eine DOI, ein DOI-Link ist möglich, aber nicht empfohlen. |
monograph_parent_collection_title | Erweiterung für den Reihentitel (Ursprünglich von Cambridge University Press genutzt) |
subject_area | Vorbehalten für Themenklassen. Idealerweise sind hier DDC-Klassen, gemeint, anhand des Schlüssels sollten andere Namensräume möglich sein. |
listprice_eur | Zahlenwert des Listenpreises in Euro (Ohne Währungszeichen) |
listprice_gbp | Zahlenwert des Listenpreises in Britischen Pfund (Ohne Währungszeichen) |
listprice_usd | Zahlenwert des Listenpreises in US Dollar (Ohne Währungszeichen) |
- E-Book-Pakete
- Sinnvollerweise entsprechend der Paketschnürung des Anbieters übernehmen: Jährlich, Fachbereichsbezogen, Gesamtliste
- Wenn mehrere Kombinationen möglich sind (siehe OUP)
- Im Idealfall sollten langfristig alle in der GOKb abgebildet werden
- Aus arbeitsökonomischen Gründen: Entsprechend der eigenen Lizenzierung
- Fragen:
Frage: Eine Frage zu first_author und first_editor: Wie gerade gesagt, gibt der Standard vor, dass dort nur ein Nachname eines Autors vorhanden sein darf. Wie ist hier der Ansatz der GOKb? Sollen die Daten normalisiert werden oder kann "einfach" übernommen werden, was der Anbieter bereitstellt? Ergänzung: Sollen wir manuell normalisieren vor Import?
Antwort: Die Daten müssen nicht normalisiert werden. Sie werden in der GOKb so eingespielt, wie sie in der Datei stehen, und von da aus weiterzugeben. Eine strukturierte Aufnahme von Autor*innen und Herausgeber*innen (Im Sinne einer durchgehenden Aufnahme von GND-Nummer oder ORCID) ist in der Gesamtheit der Datenflüsse im nächsten Jahrzehnt ohnehin nicht zu erwarten.
Frage: Ich hatte einige KBART-Dateien, wo der Publication_Type fehlt. Ist das noch nicht so lange Teil des KBART-Standards, sodass der z.T. noch nicht berücksichtigt wird? Ist es empfohlen die Spalte in der KBART-Datei selbst hinzuzufügen? Im Fall dass, das vom Anbieter nicht zeitnah nicht geändert wird?
Anmerkung von Jana Hentschke (ZBW): Ich fände es super, wenn wir es tatsächlich auch konsequent unseren Anbietern zurückspiegeln, wenn sie nicht-standardkonformes KBART veröffentlichen. Sicher ist das nervig und am Ende muss man meistens eh kurzfristig noch selber was ausbügeln, wenn man vorankommen will - aber damit das Bewusstsein auf der Gegenseite geschürt wird, finde ich es trotzdem wichtig ...
Anwort: Damit die GOKb weiß, wie dieser Datensatz zu verarbeiten ist, ist tatsächlich diese Angabe Pflicht. Daher muss er ggf. selbst hinzugefügt werden. Wenn ein Anbieter diesen Standard nicht einhält, geben Sie bitte dem Anbieter Bescheid und weisen sie ihn darauf hin. Zur Information schicken Sie uns bitte ebenfalls den entsprechenden Anbieter, damit wir problematische Anbieter sammeln können.
Frage: Im Testsystem verhindert das Fehlen einer P-ISBN das Einspielen einer KBART-Datei - das im Live System also anders, wie es aussieht.
Antwort: In der Tat haben wir im Augenblick noch Bugs im Testsystem, die jetzt behoben werden.
Frage: Gibt es eine Maximalanzahl an Titeln, die man pro Paket hochladen kann?
Antwort: Es gibt keine technische Begrenzung, allerdings kann es bei fünf- oder sechsstelligen Titelzahlen zu einer hohen Serverauslastung kommen. Bei sechsstelligen Titelzahlen schlagen wir daher vor, das gemeinsam mit uns zu machen, sodass wir parallel die Systemwerte überwachen können.
Frage: ... und wie läuft es bei EBS-Paketen, wenn wir erst Tausende Datensätze einspielen müssen, dann aber lokal nur dauerhaft wenige Hunderte Titel benötigen.
Antwort: Tatsächlich wäre das empfohlene Modell so, dass die EBS-Pakete komplett angelegt werden. Die persönliche Titelauswahl sollte dann in einem anhängenden ERM-System wie FOLIO erfolgen. Da der Titelbestand von EBS-Paketen sich voraussichtlich häufig ändert, ist anzuraten, dass mit dem Anbieter eine KBART-Datei vereinbart wird, die per URL einfach abzuholen ist. So kann in der GOKb ein automatisches Update eingerichtet werden.
Frage: Stimmen meine altern Infos zum Matching Paket- auf Referenztitel noch? Es wird zuerst nach den first class identifiers gematcht: issn, eissn, isbn aus den Feldern print_identifier und online_identifier zdb aus dem Feld zdb_id doi aus dem Feld title_id, falls dort eine DOI steht, ansonsten nur, falls keine anderen IDs da sind. Hat ein eingehender Datensatz nur einen anderen (proprietären Identifier), wird stattdessen danach gematcht. Durch diesen Prozess wird bestimmt, ob eine neue TitleInstance angelegt wird, oder eine bestehende angereichert wird.
Antwort: Der Matchingprozess wird zurzeit überarbeitet. Für das Matchen von KBART-Datensätzen auf die Pakete: Essentiell ist auf jedenfall das Feld title_id. Daran anknüpfend wird für E-Books nach ISBN und schließlich nach DOI gematcht. Die Print-ISBN wird nicht berücksichtigt. Für Journals ist die Reihenfolge title_id, ZDB-ID, eISSN, DOI, Print-ISSN.
Frage: Wechselwirkung der Pakete der EZB - GOKb. Wie kann man die Pakete aus der EZB nachnutzen? - Frage wurde mündlich gestellt
Antwort: Hier laufen Gespräche mit der EZB, Frau Silke Weisheit als Verantwortliche für die EZB ist jetzt ebenfalls Mitglied im Steering Committee der GOKb. Bis zu einer Klärung der Datenfluss-Richtung lohnt es sich, die EZB-Kollektionen per automatisierten Import in die GOKb einzuspielen. Dazu müssen sie in der EZB freigegeben und über die URL abgerufen werden. So ist sichergestellt, dass die gewünschten EZB-Kollektionen als Pakete in der GOKb geupdated werden. Hier beginnen von beiden Seiten auch Arbeiten, um das zentral für alle freigegebenen Kollektionen zu machen.
Frage: Wie geht man damit um, wenn Konsortialpakete von den konsortialführenden Bibliotheken in der GOKb bisher nicht angelegt wurden. Kann man ein von selbst angelegtes Paket später an einen anderen Kurator übergeben? Oder macht es Sinn direkt auf die Konsortialführer zuzugehen?
Antwort: In beiden Fällen ja. Wir empfehlen, auf den Konsortialführer zuzugehen und ihn darauf hinzuweisen, dass die Pakete auch in der GOKb gewünscht sind. Bis dahin kann man aber auch selbst das Paket in die GOKb einspielen. Ein Wechsel der Kuratorengruppe (von der Einrichtung an den Konsortialführer) ist immer möglich.
Austausch und Diskussion
Nächster Termin
- 06.12.2021 - 15-16 Uhr
- Haben Sie ein Thema, das Sie gern besprochen haben möchten, für die nächste Infostunde? Dann schreiben Sie uns gern an info@gokb.org!
Allgemeine Informationen
- GOKb Info-Page:
- Dokumentation:
https://service-wiki.hbz-nrw.de/display/GOKB
Kontakt:
KBART-Informationen: https://www.niso.org/standards-committees/kbart