Auf dieser Seite finden Sie

Daten-übertragung nach Rosetta

Hintergrund: Submission Job in Rosetta

Die Übertragung der Meta- und Nutzdaten nach Rosetta erfolgt im Regelfall durch einen Submission Job, sowohl nach einem OAI-Harvest als auch nach einer Bereitstellung per rsync. Der Submission Job ist ein eigenständger Job und muss daher separat vom OAI Harvester Job angestoßen bzw. terminiert werden. Erst wenn der Submission Job angestoßen wurde, erscheint in Rosetta eine Deposit Activity mit einer Deposit Activity ID, durch die die Einlieferung durch Reports nachverfolgt werden kann.

Gut zu wissen

Die eigentliche Ausführung des Submission Jobs in Rosetta dauert oft nur wenige Sekunden. Das dadurch angestoßene Herunterladen bzw. Übertragen der Dateien kann aber, je nach Größe, deutlich länger dauern.

Submission Job nach einem OAI-Harvest

Nachdem die Metadaten durch den OAI Harvester Job geharvestet und auf dem I/O-Server bereit gestellt wurden, muss als nächstes die Übertragung der Meta- und Nutzdaten nach Rosetta erfolgen. Dafür lädt Rosetta, angestoßen durch den Submission Job, die Dateien aus den in den Metadaten bereitgestellten Links herunter und speichert sie zunächst im Deposit Storage.

Die Downloads müssen frei zugänglich sein, da dem Submission Job im Gegensatz zum Harvester Job keine Login-Daten mitgegeben werden können.

Submission Job nach einer Datenbereitstellung auf dem I/O-Server

Liegen die Nutzdateien schon auf dem I/O-Server bereit, muss der Submission Job diese nicht mehr herunterladen, sondern sorgt lediglich für die Übertragung in den Deposit Storage von Rosetta.




Konfiguration: Submission Job

Die Konfiguration des OAI Harvester Jobs erfolgt über Deposits  Jobs  Submission Job und ist unabhängig von der Art der Datenbereitstellung. Die Konfiguration muss wie folgt ausgefüllt werden:

Name

  • (Name des Bestandes)-Submission Job
  • (Warnung) Achtung! Beim Anlegen eines neuen Jobs erst unter Scheduling den gewünschten Zeitpunkt terminieren, sonst wird der eingegebene Name zurückgesetzt


Warnhinweis

Die Namensgebung des Submission Jobs erfolgt nach der aktuellen Namenskonvention, die auf den Onboarding-Seiten der Hochschulen und auf dieser Seite beschrieben ist.

Die hier gezeigten Beispielbilder folgen ggf. einer älteren Konvention, die nicht mehr verwendet wird. Die gezeigten Namen dienen lediglich als Beispiele.

Scheduling

  • hier den gewünschten regelmäßigen Zeitpunkt, an dem der Submission Job laufen soll, auswählen
  • alternativ: No Scheduling


Screenshot: Scheduling Submission Job Formular in Rosetta


Gut zu wissen

Wenn sowohl der Harvester als auch der Submission Job terminiert werden, sollte zwischen beiden ein ausreichender Abstand eingeplant werden, damit das Harvesten der Metadaten erfolgreich abgeschlossen werden kann, bevor der Submission Job beginnt.

Job Parameters

  •  Hier müssen lediglich der gewünschte Producer Agent, Producer und Material Flow ausgewählt werden.

Email Notification

  • Hier kann ausgewählt werden, ob eine E-Mail Benachrichtigung verschickt werden soll und ggf. eine E-Mail-Adresse angegeben werden.
  • die Optionen sind
    • ja
    • nein
    • On failure only (nur bei Fehlschlag)


Screenshot: Submission Job Konfiguration in Rosetta

Weiterführende Infos

Weitere Informationen zum Submission Job finden Sie in der Rosetta Dokumentation.

Submission Jobs



Nach dem Ausführen des Submission Jobs

Wurde der Submission Job erfolgreich ausgeführt, werden die Submission Information Packages (SIPs) je nach Einstellung im Submission Format vom I/O-Server gelöscht (Move) oder bleiben erhalten (Copy). 

Wenn das SIP erhalten bleibt, fügt der Submission Job dem Ordner ein done-File hinzu. Dieses sorgt dafür, dass beim nächsten Ausführen des Submission Jobs der Ordner nicht noch einmal eingeliefert wird. Ist dies aber gewünscht, kann das done-File ganz einfach gelöscht werden. Andersherum kann auch ein done-File hinzugefügt werden, um ein SIP zu überspringen.

Sollte der Submission Job fehlerhaft ausgeführt worden sein, fügt er ein error-File in den entsprechenden Ordner hinzu. Das SIP wird dann beim nächsten Ausführen des Submission Jobs erneut eingeliefert.




Add Deposit Activity

Neben dem Submission Job, der einmalig konfiguriert wird und zu bestimmten Terminen automatisch laufen kann, gibt es die Möglichkeit, eine Einlieferung manuell über den Button Add Deposit Activity auf dem Dashboard anzustoßen. Die Metadaten bzw. Nutzdateien müssen hierfür ebenso bereit gestellt worden sein, als wenn ein Submission Job angestoßen werden soll.


Screenshot: "Add Deposit Activity"-Button in Rosetta


Nach einem Klick auf den Button öffnet sich ein neuer Tab bzw. ein neues Fenster mit dem Deposit-Modul von Rosetta. Zunächst muss der gewünschte Producer ausgewählt werden. 


Screenshot: Auswahl eines Producers im Deposit-Modul von Rosetta


Es öffnet sich eine Übersicht mit den eigenen, auf diesem Weg angestoßenen Einlieferungen.


Screenshot: Deposit Activity Übersicht in Rosetta


Nach erneutem Klick auf Add Deposit Activity muss der gewünschte Material Flow ausgewählt werden, der an dieser Stelle als "Type of Material" bezeichnet wird.


Screenshot: Type of Material (Material Flow) in Rosetta auswählen


Anschließend kann ein Unterordner, d. h. ein SIP, zur Einlieferung ausgewählt werden.


Screenshot: Auswahl eines Sub-Directories zur Einlieferung in Rosetta


Warnhinweis

Wird bei dem Schritt "Select a sub-directory" auf Next geklickt, ohne einen Unterordner angeklickt zu haben, erscheint in der Deposit Activity History eine neue Deposit Activity, die jedoch den Status Incomplete erhält und auch nicht im Technical Analyst o. ä. landet.


Im letzten Schritt kann die Einlieferung mit Klick auf Submit Deposit abgeschlossen werden. Alternativ kann ein Entwurf für später mittels Save as Draft gespeichert werden.


Screenshot: Deposit abschließen in Rosetta


Gut zu wissen

Soll der Producer gewechselt werden, muss zunächst oben links auf Home geklickt werden und danach rechts daneben auf Producer.



  • Keine Stichwörter