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Teilnehmende:

Natalia Buschhbz
Monika Humpertzhbz
Ramona Schwindhbz
Gabriele BuskeULB Bonn
Jaakko KneisslULB Bonn
Doris CollinLBZ Koblenz
Christiane JasperULB Münster
Stefanie von Gumpert-HohmannULB Düsseldorf
Doris Ritter-Wiegand

ULB Düsseldorf

Cordula TetzlaffULB Düsseldorf
Ute PflughauptULB Düsseldorf
Mareike OstermannULB Münster
Dominik FaberULB Münster
Irmgard NiemannULB Münster
Carsten BohnULB Münster
Sandra Kuhn-LehmannULB Münster
Carina MüllerULB Düsseldorf
Fabian LemmesUB Trier
Christian GöhlertUB Trier


entschuldigt:

Sabine PascalULB Bonn
Hannah MetznerULB Düsseldorf
Elisabeth LakomyULB Münster

Thomas Romándi

KMB Köln

Birgit Unkhoff-Giske

UB Trier


Gäste:

                                               



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Tagesordnung:

0. Begrüßung/Organisatorisches

  • Protokoll (ULB Düsseldorf)

1. Themen der Fragensammlung

  • Frage Nr. 3: Frage zur Mailbox nach Ortsteil-Split
  • Frage Nr. 10: Porta Westfalica (Geografischer Name)
  • Frage Nr. 11: Expression
  • Frage Nr. 12: Wüstung
  • Frage Nr. 16: Ländercode bei nicht mehr bestehenden Körperschaften
  • Frage Nr. 17: Splits bei ehemals selbstständigen Ortsteilen, da sich der HZ ändert
  • Frage Nr. 18: Ansetzung des niederländischen Präfixes "ten" in Personennamen
  • Frage Nr. 19: Praxis-Update RDA DACH

2. Verschiedenes

  • Bearbeitungsstand alter Redaktionssätze
  • Stand DA-3

3. Nächste Webkonferenz

  • März
  • Protokoll: hbz


Protokoll (ULB Düsseldorf)

0:  Frau Schwind begrüßt die virtuell Anwesenden.

1:  Themen der Fragensammlung

  • Frage 3, Die Frage, wie zukünftig mit Titelumverknüpfungen infolge von Ortsteil-Splits in Hauptort-Ortsteil und Ort vor der Eingemeindung umgegangen wird, wird auf die nächste Sitzung vertagt, bis sich ein Meinungsbild ergeben hat.


  • Frage 10, Porta Westfalica: Besprochen wie im GND-Wiki (hbz) dargestellt und von der DNB beantwortet. Noch gibt es in den RSWK keine Regelwerksstelle, die die Verwendung von dem identifizierenden Zusatz „Personenname“, „Familienname“ oder „geografischer Name“ beschreibt, aber Frau Scheven hat schon eine entsprechende Änderung für den § 305 angekündigt. Die Sachschlagwörter zu Personen-, Familien- oder geografischen Namen mit den entsprechenden Zusätzen und Entitätencode „slz“ sind abzugrenzen von den realen Entitäten der Personen, Familien und Geographica. Daher sind jeweils zwei Datensätze anzulegen. S. a. Feld 680 im Schlagwort „geografischer Name“ https://d-nb.info/gnd/4130377-5  Soll im Falle von Porta Westfalica nur die Stadt oder nur das Durchbruchstal als geographischer Name behandelt werden, so wird zu „Porta Westfalica (Geografischer Name)“ in der Schlagwortfolge das Sachschlagwort "Stadt" bzw. "Durchbruchstal" hinzugefügt.
    • Bezüglich der Motiv-Schlagwortsätze bestätigt Frau Pielmeier die Aussage von Frau Scheven, dass das ET RAVI an einer Erfassung mit Hilfe von Rollenoperatoren arbeitet. Damit wären zukünftig keine eigenen Sachschlagwörter für Motive mehr notwendig.


  • Frage 11, Expression: Besprochen wie im GND-Wiki (hbz) dargestellt und von der DNB beantwortet. Thema des vorliegenden Lehrmaterials ist das Werk an sich mit seinen inhaltlichen Aspekten, daher ist die Verschlagwortung mit dem Originalwerktitel sinnvoll unter Bildung einer SW-Folge mit den passenden Motivschlagwörtern (im Text behandelte Themen: Freundschaft, Verlust, Holocaust, Kindheit etc.) und dem SW „Deutschunterricht". Thema des vorliegenden Lehrmaterials ist nicht die Art oder Qualität einer oder dieser deutschen Übersetzung. Nur dann wäre die Verschlagwortung mit dem deutschen Werktitel für die Übersetzung als Expression sinnvoll.


  • Frage 12, Wüstungen: Besprochen wie im GND-Wiki (hbz) dargestellt als Zwischenstand der AG Wüstungen der DNB. Wüstungen sind aufgegebene Siedlungen im europäischen Mittelalter von 500 bis 1500. In der Neuzeit können noch aufgegebene Siedlungen in Grenznähe (DDR) oder auf Truppenübungsplätzen dazu gezählt werden, nicht aber abgebaggerte Ortschaften oder in Stauseen versunkene Ortschaften. Bei Wüstungen gibt es oberirdisch keine Siedlungsspuren mehr. Aufgegebene Siedlungsplätze der Vor- und Frühgeschichte in Europa und antike Stätten sind keine Wüstungen, sondern „archäologische Ausgrabungsstätten“ (Quelle: Wikipedia).

Zwischenstand der Arbeit der AG Wüstungen:

Wüstungen werden unter ihrem gebräuchlichen Namen angesetzt (ohne das Wort Wüstung davorzusetzen) analog z.B. zu den Namen von Städten und Gemeinden. Nur bei Gleichnamigkeit mit anderen bestehenden Ortsnamen wird als ident. Zusatz „Wüstung“ vergeben. Als instanzieller Oberbegriff wird immer das SachSW „Wüstung“ vergeben. Die Wüstung und der ehemalige Vorgängerort sind zwei verschiedene Entitäten. Wenn benötigt, werden zwei Datensätze erfasst. Der Vorgängerort wird als in Beziehung stehendes Geographicum in Feld 551 mit dem Relationscode „vorg“ erfasst. Ein heute realer Ort in der Nähe der Wüstung oder eine Gemarkung, in der die Wüstung liegt, wird als in Beziehung stehendes Geographicum mit dem Relationscode „orta“ erfasst. Der Entitätencode ist „giz“. Die Systematiknummer ist „19.1c“ für Anthropogeografie, es können weitere erfasst werden, z.B. 16.3 für Archäologie. Zeitangaben zum Bestehen der Wüstung können in Feld 548 erfasst werden. In Feld 678 können individuelle Sachverhalte bei Bedarf eingetragen werden. Solange die Ergebnisse der AG Wüstung noch nicht offiziell bekannt gegeben sind, kann nach der bisherigen Regel verfahren werden und die Ansetzung im BN als „Wüstung XXX“ erfolgen. Wahrscheinlich wird noch mindestens eine Sitzung nötig sein, um die Regeln für Wüstungen endgültig festzulegen und um noch Grenzfälle wie aufgelassene Burgen und archäologische Ausgrabungsstätten zu behandeln.


  • Frage 19, Praxis-Update RDA DACH

Praxis-Update RDA DACH gilt für alle Verbünde erst nach den jeweiligen Praxis-Update RDA DACH-Veranstaltungen, was auch im GND-Ausschuss bestätigt wurde. Die DNB steigt am 01.12.2023 um. Auf der Übersichtsseite zu den Erfassungshilfen steht daher bereits der Vermerk: "Änderungen beachten gemäß Praxis-Update RDA DACH".


  • Die Fragen 16, 17 und 18 konnten aus Zeitgründen nicht mehr behandelt werden.


2:  Verschiedenes:


Nachtrag:

Die vermissten Informationen stehen in den Anwendungsbestimmungen auf der hbz-Webseite Anwendungsbestimmungen als AWB-W03 Literarische Werke, fortlaufende Sammelwerke mit Stand 24.02.2012, außerdem auf der DNB-Webseite https://wiki.dnb.de/pages/viewpage.action?pageId=57901163. Lt. Auskunft von Frau Unkhoff-Giske sollten die Inhalte der AWBs allerdings in die späteren Erfassungshilfen und Erfassungsleitfäden eingeflossen sein. Tatsächlich gebe es zwar im neuen RDA-DACH-Stand Hinweise auf die Erfassung von fortlaufenden Ressourcen, allerdings nicht in dem gleichen Umfang wie in der besagten AWB-W03. Frau Unkhoff-Giske wird das Thema Aktualität/Aktualisierung der AWB in der FG Erschließung ansprechen.


3:  Nächste Webkonferenz:

Die nächste GND-1-Webkonferenz wird im März 2024 stattfinden und Protokoll wird das hbz führen. Frau Schwind schließt die Webkonferenz und wünscht allen eine schöne Weihnachtszeit.

     


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