Im vorherigen Release 7.102 gab es Verbesserungen bei der Verlinkung zu den Angeboten im Bereich "Weitere Quellen" (EZB / DBIS / DigiLink), die darauf abzielten, eine mögliche Open Redirect Schwachstelle zu unterbinden. Aufgrund einiger Berichte stellte sich heraus, dass es beim Abgleich der angeforderten und erlaubten Ziel-URL zu einer Divergenz kam, wenn die von DBIS gelieferte URL mit einem (oder mehreren) führenden oder folgenden Leerzeichen katalogisiert worden war. In diesen Fällen wurde die Weiterleitung zur Website der Quelle verweigert. Der Abgleich wurde nun robuster gestaltet, so dass es nicht mehr zu Fehlermeldungen kommt.
Bei Bibliothekskatalogen, die nicht als Suchmaschinen-Indizes in die DigiBib integriert sind, sondern direkt über die SRU-API von Alma durchsucht werden, konnte es zu Problemen bei der Verlinkung zwischen Überordnungen und Bänden kommen. Diese ergaben sich daraus, dass die Verweise in den Datensätzen über die hbz Verbund-IDs hergestellt werden, die jedoch nicht über die üblichen Suchfelder für Datensatz-IDs (= MMS-ID) zu finden sind. Nach Überarbeitung der Datensatzauswertung und der Feldauswahl in den CQL-Suchanfragen funktionieren die Verweise nun zuverlässig.
Eine fehlende Abbruchbedingung konnte in Verbindung mit einem Problem bei der Auswertung der gelieferten Daten dazu führen, dass eine Datenbank in der Metasuche in einer Endlosschleife abgefragt wurde. Nachdem ein solcher Fall eine Datenbank in die Knie gezwungen und zu 35.000 Einträgen im Log der DigiBib geführt hatte, konnte die Ursache schnell identifiziert und das zugrunde liegende Problem behoben werden. Die zur Auslösung notwendige Verkettung unglücklicher Umstände erklärt, wieso das Problem seit vielen Jahren unerkannt im Programmcode schlummern konnte.
Der hbz-Web-Katalog greift für die Suchfunktionalität auf die durch das Lobid-Team bereitgestellte Suchmaschine zurück. Dabei kam es im September zu einer kurzzeitigen Unterbrechung der Verfügbarkeit, weil die DigiBib nur einen einzelnen Knoten in dem Suchmaschinencluster angesprochen hat, der aus Wartungsgründen ausgeschaltet worden war. Mit dem jetzigen Release wurde die Suchmaschinenanbindung so konfiguriert, dass sie in Bezug auf Redundanz und Lastverteilung dem IntrOX-Standard entspricht.
Im Bereich der Anzeige von Bindeeinheiten wurden durch weitere Auswertungen Verbesserungen erzielt. So konnten mit dem eigentlichen Titel nur bedingt zusammenhängende Exemplare von ZDB-Überordnungen von der Anzeige ausgeschlossen werden, was die Übersichtlichkeit der Bestandsliste erhöht.
Die DigiBib bot über eine lange Zeit Schnittstellen in Form von DAIA und PAIA-Endpunkten an, um Bibliotheken einen standardisierten und vom jeweiligen verwendeten Lokalsystem unabhängigen Zugang zu Exemplardaten und Kontofunktionen zu bieten, den sie in eigenen Katalog-Systemen verwenden konnten. Die beiden genannten Endpunkte wurden nun entfernt, da die letzte nutzende Bibliothek (die TUB Dortmund) eine andere Lösung für ihren Katalog gefunden hat.
Bei einem Aufruf der DigiBib über OpenURL wird nun auch ein kurzer Hinweis zur Funktion der übergebenen Metadaten angezeigt. Dadurch soll besser klargestellt werden, dass es sich bei den im Seitenkopf angegebenen Metadaten nicht etwa um einen (vollständigen) Treffer, sondern nur um die zur Ausführung der Suche verwendeten Daten handelt. Wird eine DOI übergeben, wird diese nun ebenfalls verlinkt angezeigt.
Des Weiteren sind einige Verbesserungen im Kontext der Finc-Index-Anbindung in der DigiBib erfolgt. Die musikalische Ausgabeform wird in der englischsprachigen DigiBib-Oberfläche nun - sowohl in der aus dem Finc-Index stammenden Facette als auch in der Angabe im Medientyp - sichtenübergreifend einheitlich übersetzt.
Darüber hinaus wurde ein Fehler behoben, durch den Phrasensuchen in Suchfeldern, die mehrere Finc-Indexfelder gleichzeitig abfragen, ergebnislos blieben, wenn sie aus mehreren Suchwörtern bestanden. Das Problem konnte sich unter anderem bei aus verlinkten bibliographischen Daten heraus aufgerufenen Suchen zeigen.