Mit dem Release wird LibKey als neue Quelle für Anreicherungen mit Volltextlinks und für die Verfügbarkeitsrecherche freigegeben (DOX-2367). Die Firma Third Iron bietet mit LibKey ein Tool an, das basierend auf einer DOI den "besten" Link zu einem Artikel zurückliefern und dabei auch den Open Access-Status des Artikels, mögliche vorliegende Bedenkenbekundungen oder Informationen dazu, ob der Artikel zurückgezogen wurde, sowie den Lizenzierungsstatus des Artikels in der Bibliothek berücksichtigen soll.
Die Anbindung wurde von der Hochschule Bochum und der Westfälischen Hochschule gewünscht und für die beiden Sichten nun auch direkt mit der Freischaltung aktiviert.
LibKey-Links können, wenn sie am Standort aktiviert sind, sowohl in der Trefferliste als auch in der Vollanzeige von qualifizierten Treffern erscheinen und werden auch in der Merkliste und in Exporten von Treffern angezeigt. Melden Sie sich gerne bei uns, wenn bei Ihnen Interesse besteht, LibKey für Ihre DigiBib-Sicht einbinden zu lassen.
Bislang wurden Anreicherungen, zum Beispiel in Form von Volltextlinks, bei Merklisten-Exporten nicht korrekt zugeordnet, sodass die exportierten Treffer sowohl falsche als auch gar keine Anreicherungen enthalten konnten. Dieser Fehler ist nun behoben.
Die Beschreibungstexte der Zielformate für Datenexporte wurden geringfügig angepasst (DOX-2390). Citavi und Zotero ersetzen dort nun durchgängig JabRef und EndNote als Beispiele für mögliche Anwendungsfälle.
Die Verlinkung verwandter Werke wurde dahingehend erweitert, dass neben Datensatz-IDs (MARC 76X-78X $w) auch ISBN und ISSN ($z bzw. $x) einbezogen werden (DOX-2387). Da jedoch mitunter mehrere Ausgaben eines Werkes dieselbe ISBN besitzen, kann diese Verlinkung nicht in allen Fällen ein eindeutiges Ergebnis liefern; die Verlinkung per Datensatz-ID ist immer die verlässlichste Option.
Bei der Anzeige elektronischer Zugriffs-URLs (MARC 856) wird die nicht öffentliche Fußnote ($x) nicht mehr ausgegeben; die spezifizierten Materalien ($3) werden zusätzlich mit angezeigt (DOX-2386).
Neben der Veröffentlichungsangabe (MARC 264 #1) findet nun auch die Herstellungsangabe (#3) zusätzlich Berücksichtigung (DOX-2385).
Intern wurde die Auswertung von "Content Security Policy" Rückmeldungen aus den Browsern überarbeitet, um ein präziseres Lagebild erfassen zu können. Mit den verbesserten Daten hoffen wir, in näherer Zukunft von einem Reporting der Verstöße zu einer Unterbindung übergehen zu können. Ziel ist, die Sicherheit der Anwendung gegen Cross-Site-Scripting und ähnliche Attacken zu erhöhen. Es kann nicht gänzlich ausgeschlossen werden, dass einige - z. B. auch von Hochschulen bereitgestellte oder empfohlene - Browser-Plugins, Support-Chat-Systeme o. ä. nach der "Scharfschaltung" der Regeln nicht mehr wie gewohnt funktionieren. Wir werden daher auf die Aktivierung der Regel gesondert hinweisen, damit die Situation lokal beobachtet werden kann.
Im Hinblick auf Datenschutzaspekte ist noch erwähnenswert, dass die DigiBib den HTTP-Header "Referrer Policy" nun mit dem Wert strict-origin-when-cross-origin ausliefert. Dies hatten wir eigentlich bereits 2018 so vorgesehen, mussten damals aber aufgrund der noch fehlenden Browser-Unterstützung auf den etwas weniger restriktiven Wert origin ausweichen. Im Kontext von DOX-2396 konnten wir dies nun auf den aktuellen Stand bringen.