Mit dem gestrigen Release wurden in der Einzeltrefferanzeige mehrere Verbesserungen und Vereinheitlichungen vorgenommen: Neben der verbesserten Darstellung der Gesamttitelangabe (insb. in Verbindung mit Unterreihen; DOX-2404) erfolgt nun auch eine einheitliche Behandlung von Alma- und hbz-FIX-Titelsätzen, deren Indexierungsstrecken zwischenzeitlich konsolidiert wurden. Zudem konnten zahlreiche Sonderbehandlungen und obsolete Auswertungen entfernt werden.
Exemplar-Verknüpfungen werden nun auch in der Trefferliste verfolgt, sodass etwa bei angebundenen Werken schon in der Trefferliste ein Verfügbarkeitsstatus angezeigt werden kann. Dies war zuvor erst in der Einzeltrefferanzeige möglich. (DOX-2392)
Bei Verlängerungen, die die maximale Ausleihzeit erreichen, wird nun ein Hinweis angezeigt, der verdeutlicht, dass die Verlängerung unter Umständen nicht den gesamten (gewohnten) Zeitraum ausschöpft. Zusätzlich erscheint in der Kontoanzeige bei einer solchen Leihe ein entsprechender Nicht-Verlängerungsgrund. (DOX-2219)
Für das Design der DigiBib-Sichten werden stellenweise vom Style-Framework Bootstrap bereitgestellte Standardfarben verwendet. Die Standardfarbe mit der Bezeichnung "info" kann dabei an einigen Stellen in Kombination mit weißer Schrift als Hintergrundfarbe zum Einsatz kommen. Diese Farbkombination erfüllte nicht die erforderlichen Kriterien der Barrierefreiheit (mindestens WCAG-Konformitätsstufe AA), weshalb der Farbton für "info" mit diesem Release für Standorte, an denen kein eigener Farbwert für die betreffenden Elemente festgelegt ist, durch einen dunkleren Farbton ersetzt wurde (DOX-2406). Sollten Ihnen in der Folge problematische Farbkombinationen wie z. B. dunkle Schrift auf dunklem Hintergrund in Ihrer DigiBib-Sicht auffallen, melden Sie sich bitte bei uns.
Vereinzelte Berichte deuteten darauf hin, dass durch die Abwehrmaßnahmen gegen AI-Bots und Crawler auch legitime Zugriffe ausgesperrt wurden. Dies ist in gewissem Rahmen unvermeidlich, da wir die unerwünschten Zugriffe eben nicht eindeutig identifizieren können und daher zwangsläufig die Gefahr besteht, dass legitime Zugriffe - insbesondere in Zeiten mit besonders starker Bot-Aktivität - ebenfalls ausgeschlossen werden. Anhand der uns bekannt gewordenen Beispiele haben wir nun zumindest die Erkennungsregeln überarbeiten können, so dass die Anzahl zu Unrecht abgewiesener Nutzer:innen noch einmal deutlich sinken sollte.
Bei Bibliotheken, deren Kataloge über die HTTP-API von OCLC OPEN in die Metasuche und Verfügbarkeitsrecherche integriert werden, wird nun zusätzlich die API-Funktionalität zur Abfrage von Bestandsinformationen genutzt, so dass die Information über die verfügbaren und entliehenen Exemplare bereits in der DigiBib angezeigt wird. Damit können sich die Nutzer:innen in vielen Fällen den Sprung in den jeweiligen Web-Katalog sparen. Bislang ist die Zusatz-Abfrage noch nicht bei allen betroffenen Bibliotheken eingebaut, aber dies wird schrittweise nachgeholt.
Auf Wunsch der FHB Aachen wurde eine Möglichkeit geschaffen, den Standard-Hinweis an die Nutzer:innen bei erfolglosen Suchen (Null-Treffer-Ergebnisse) je Standort individuell zu gestalten. (DOX-2395)
Schließlich wurde noch für einige Datenformate (MARC21, RIS) die Auswertung verbessert bzw. ein robusterer Umgang mit ungewöhnlichen Datenstrukturen implementiert.