User Story 1: "Als Bibliothekarin möchte ich einen möglichst einfachen Prozess bei der Annahme von Dissertationen bewirken"
Problem
"Als Forschende wusste ich nicht, dass ich mich informieren sollte"
Lösung
- bei Master- und Bachelorarbeiten: digitaler Workflow, der Bestandteil der Abschlussarbeit ist; im Ablauf mit Kolloqium usw. Abstract, Gesamttext, publikationsgeeignet...; von IT selbst erstellt (Rhein-Waal)
- (verpfichtende) Veranstaltung für Doktoranden
- Promotionskolleg mit freiwilliger Online-Vortragsreihe
- Schritt-für-Schritt-Anleitung/Tutorials
- (verpflichtenden) Workflow für Doktoranden gemeinsam mit Promotionsbüro(s) erarbeiten
- Checklisten
- Promotionskolleg mit freiwillig, Online-Vortragsreihe
- Neue Forschende / Promovierende: Willkommenspaket
- 1. was es gibt
- 2. was man wie macht
- Zusammenarbeit mit Promotionsbüro : Promovierende bekommen ein Hand-out mit "Next Steps" bei Abgabe
User Story 2: "Als Bib. möchte ich, dass das Einstellen in unseren OPUS für Publikationen, die mit der FH in Verbindung stehen, durch die Publizierenden von selbst erfolgt, ohne, dass sie extra darauf hingewiesen werden müssen."
Problem
- Die Autoren wissen nicht, wie eine Publikation in OPUS gestellt wird
- Die Autoren haben keine Zeit/Lust dazu
- Die Bib hat kein Personal um es selbst zu tun
- Ich kann die Leute nicht zwingen, oder doch?
- Müssen als Bibliothek nachweisen, müssen sonst nachrecherchieren wenn nicht durch Forschende;
- fehlendes Bewusstsein
- Als Forschende kann ich den Aufwand von Eingaben nicht einschätzen
Lösung
- Prämiensystem für Professorinnen, wenn sie Publikation eintragen; wie ist zugänglich, Publikationstyp; Punktesystem: bekommen dann Geld; funktioniert aber auch nicht zwingend; → ARchivsystem: auch Prämiensystem, wird aber an Etat geknküpft; je mehr Publikationen, mehr Einpflegen, desto mehr Geld
- als Teil des Arbeitsvertrags: Publikationen müssen im Sinne der Hochschulbibliograhie im Repo nachgewiesen werden
- Lösung: vorab abfragen; Coffee Lectures, andere Infokanäle; Reichweite hier nicht so hoch; Inforeihe + Info wiederholen inkl. Angabe was zu tun ist. Vielleicht mit Checklisten arbeiten;
- Bei jedem Submit im RWTH Repo wird abgefragt, ob bestimmte Infos angegeben wurden (Pop-up); im Rahmen von Publikationsfonds verstärkt hinweisen auf
- im Zusammenhang mit Publikationsfond einfordern
- Abteilungsübergrefende zusammenarbeit mit "Forschung und Transfer"; bestimmte Bedingungen an Publikation geknüpft, darunter Einpflegen in Repo. Teil der Informationsleistung der Abteilung Forschung und Transfer
- "Forschungslunch": verschiedene Stellen der Hochschule stellen Dinge vor; kommt von Präsidium, muss von Professo:innen wahrgenommen werden
- Onboarding-Konzepte für Wissenschaftler:innen
- Aufnahme in tech-liste;
- neue Professoreinnen müssen Bibliothek Besuch abstatten, um sie mal kennenzulernen
- ich spreche direkt mit den Herausgeber:innen bzw. Autor:innen und stelle Infos zur Verfügung
- Neue Forschende / Promovierende: Willkommenspaket
- 1. was es gibt
- 2. was man wie macht
User Story 3: "Als Forschende:r habe ich vor zwei Jahren eine Konferenz veranstaltet und die Ergebnisse müssen gestern publiziert worden sein."
Problem
- Ich kann den Aufwand nicht einschätzen
- die Qualität und rechtliche Grundlage sind mir egal, Hauptsache publiziert
- mir ist jede Kommunikation dazu zuviel, man soll mir das abnehmen
Lösung
- Transparentes Erstgespräch mit zeitlichem Horizont
- Qualitätsstandards für die Bibliothek erstellen+ veröffentlichen
- Rückhalt durch die Leitung
- ggf. an anderen Anbieter verweisen
User Story 4: "Als Bibliothekarin möchte ich die Qualität der Metadaten und Inhalte von OJS-Journals sicherstellen und hierfür neuen Redaktionen Kompetenzen an die Hand geben."
vgl. 9. OJS-Austauschrunde mit Sebastian Wolf: Onboarding-Konzept für Redaktionen auf Basis der DOAJ-Kriterien