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Teilnehmende:

NameInstitution
Natalia Buschhbz
Monika Humpertzhbz
Ramona Schwindhbz
Stefanie v. GumpertULB Düsseldorf
Ute PflughauptULB Düsseldorf
Doris Ritter-WiegandULB Düsseldorf
Irmgard NiemannULB Münster
Elisabeth LakomyULB Münster
Sarah PielmeierULB Münster
Doris CollinLBZ
Andrea ConersULB Münster
Christiane JasperULB Münster
Mareike OstermannULB Münster
Sandra Kuhn-LehmannULB Münster
Dominik FaberULB Münster
Carina MüllerULB Düsseldorf
Jaakko KneisslULB Bonn
Birgit Unkhoff-GiskeUB Trier
Christian GöhlertUB Trier
Fabian LemmesUB Trier

entschuldigt:

Gabriele BuskeULB Bonn
Hannah MetznerULB Düsseldorf
Cordula TetzlaffULB Düsseldorf


Gäste:

                                               






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Tagesordnung:

0. Begrüßung/Organisatorisches

  • Protokoll (ULB Bonn)

1. Feedback (Bibliotheken + hbz)

  • Erfahrungsberichte mit dem neuen Redaktionskonzept
    • Neuaufnahmen/ Korrekturen

2. Themen der Fragensammlung

3. To-dos aus den Webkonferenzen

4. Zukünftiges Mailkonzept zur Ablösung der Redaktionssätze

4.1. In NZ Phase II werden die Redaktionssätze abgelöst, zu gunsten einer neuen Mailingliste, die gerade ausgearbeitet wird. Dazu müssten wir von Ihnen wissen, wie die Redaktionssätze für die Kommunikation untereinander zu Normdaten  bzw. Sacherschließungsfelder in Titeldaten genutzt wurden und welche Mailingliste als Ersatz dazu geeignet ist.

  • Benachrichtigen Sie sich zu Normdaten-Fragen untereinander?
    • Wenn ja, wie? Über Redaktionssätze/ E-Mails ...
  • Tauschen Sie sich auch über die Schlagwortfelder in den Titeldaten aus?
    • Wenn ja, soll diese Kommunikation künftig über die neue E-Mail-Liste geführt werden?
    • Sollen diese Fragen zu Titelfeldern im gnd-1-red-Kreis behandelt werden?

4.2 Mailingliste SW-Red. 

  • Diese Liste ist weiterhin notwendig für alle Sacherschließenden ohne gnd-1-Berechtigung. Die meisten gnd-1-red-Mitglieder sind auch Teilnehmer:innen der sw-red-Liste und würden Benachrichtigungsmails, die an beide Listen adressiert sind, doppelt empfangen.

5. Redaktionsanleitung

  • Info/Stand 
  • Wünsche und Anregungen

6. Nächste Webkonferenz

  • Abstimmung (in 3-6 Monaten?)

7. Verschiedenes



Protokoll (ULB Bonn)

Organisatorisches:

Die Runde der Teilnehmer*innen hat sich vergrößert, da nun auch der erweiterte SE-Anwenderkreis teilnimmt.


TOP 1: Feedback (Bibliotheken + hbz)

ULB Düsseldorf: Das Verfahren läuft problemlos, insgesamt kein großer Unterschied zum Arbeitsablauf vor der neuen Level-1-Redaktion.
In Alma besteht aber mitunter das Problem, dass sich das Level beim Anlegen oder Korrigieren eines Datensatzes nicht auf 1 stellt, sondern bei 3 bleibt. Dieses Problem tritt nicht durchgängig auf. Die ULB Düsseldorf meldet sich, wenn das Problem wieder auftritt.

UB Trier: Größtenteils läuft es ebenfalls problemlos, vor allem im Bereich Personen/Körperschaften/Geografika. Im Bereich Sachschlagwörter bestehen aber noch Unklarheiten, die in der zukünftigen Redaktionsanleitung geklärt werden müssten.

LBZ: Es läuft ebenfalls gut. Allerdings hat sich gezeigt, dass es immer wieder Fälle gibt, bei denen die hbz-Redaktion Aufgaben übernehmen muss. Es besteht der Wunsch nach einer Liste für alle Fälle, die zentral von der hbz-Redaktion bearbeiten werden müssen.


TOP 2: Themen der Fragensammlung

Hier nur als Kurzzusammenfassung. Die detaillierten Fragen, Antworten und Kommentare sind auf der Wiki-Seite Fragen zu GND-Regelwerkslücken im Bereich der Sacherschließung zu finden.

Besprochen wurden:

  • Ergänzung zu Nr. 1 (Umgang mit Bibliotheken, die offensichtlich falsche Korrekturen vornehmen):
    • hbz: Im Sinne der Datenqualität der GND macht es Sinn, dass die betreffenden Bibliotheken kontaktiert werden.
    • Verfahren: Solche Fälle bitte bei der hbz-Redaktion melden, diese prüft den Sachverhalt und schreibt die Bibliothek ggf. an.
  • Nr. 2 (Codes vbal vs. rela bei Klosteranlagen und Kirchenbauten):
    • hbz: Bis auf Weiteres gilt die bisherige Regelung weiter, d.h. Klosteranlagen und Klöster als Körperschaften werden mit vbal verknüpft (sowohl für ehemalige als auch noch aktive Klöster); Kirchenbauten und die Gemeinden als Körperschaften können mit rela verknüpft werden.
    • ULB Düsseldorf: Frage, welcher Code verwendet wird, wenn eine Klosteranlage heute von einer ganz anderen Körperschaft genutzt wird, z.B. von einer Universität. Die ULB Düsseldorf schlägt hier rela vor. Das hbz stimmt dem zu.
  • Nr. 4 (Wikipedia als Quelle):
    • hbz: Es soll lediglich "Wikipedia" angegeben werden ohne Sprachbezeichnung dahinter. Da in der Liste der NSW bisher nur die deutschsprachige Wikipedia verzeichnet ist, soll die Liste um die fremdsprachigen Wikipedia-Ausgaben erweitert und eine Reihenfolge festgelegt werden. Außerdem soll der ELF für Feld 670 angepasst werden. 
    • ULB Münster: Rangfolge für die verschiedenen Wikipedia-Sprachversion wird als unnötig kompliziert und nicht notwendig empfunden.
    • hbz: Es wird grundsätzlich eine Rangfolge benötigt, das hbz nimmt diese Anmerkung aber mit. Zunächst muss die genaue Ausgestaltung der Anpassung der Liste und Rangfolge der NSW abgewartet werden.
  • Nr. 5 (Werktitel unter Pseudonymen)
    • hbz: In Normdatensätzen für Werke wird immer der nach RDA zutreffende geistige Schöpfer verknüpft. Das kann also ggf. auch ein PF-Satz sein (ohne Basic Heading).
  • Nr. 6 (Ansetzung von ehemals deutschen Orten, hier: Verwendung als Geburtsort)
    • hbz: Für die Verknüpfung als Geburtsort bei einer Person muss der Name des Geografikums zum jeweiligen Zeitpunkt verwendet werden, das kann bzw. muss also ggf. ein GF-Satz sein.
    • Allgemeines zur Angabe von Geburtsorten: Theoretisch genügt die Angabe des Geburtsortes als Textstring in Feld 551, die Verknüpfung (und damit die Erstellung des Normdatensatzes, falls noch nicht vorhanden), wird aber empfohlen. Geografika für nicht zutreffende Zeitstufen sollen nicht ersatzweise in 551 als Geburtsort verknüpft werden. Für den ermittelten, aber für den aktuellen Datensatz nicht benötigten Namen des Geografikums (hier der aktuelle Name des Geografikums) kann ein Hinweis in Feld 678 erfolgen. Ein noch nicht als Normdatensatz vorhandener Geburtsort soll nicht ersatzweise ins Feld 678 geschrieben werden. Bevorzugtes Vorgehen, wenn man einen nicht vorhandenen Ort aus Kapazitätsgründen nicht anlegen kann, aber als Geburtsort benötigt: Ort unverknüpft als Textstring ins Feld 551 schreiben.
    • Das hbz erinnert auf Rückfrage an die Regelung, dass die Sacherschließung bei Geografika nur in wenigen Fällen splittet, z.B. bei heutigen Ortsteilen und früher selbstständigen Orten und anderen Statusänderungen. In den meisten anderen Fällen verwendet die Sacherschließung in Schlagwortfolgen nur die neueste/jüngste Zeitstufe; ältere Namensformen werden mit dem Code naaf im Datensatz der aktuellen Zeitstufe mitgeführt (siehe auch RSWK § 207). Diese Regelung der Sacherschließung gilt jedoch nicht für die Angabe von Geburtsorten etc. in GND-Sätzen; hierbei wird stets - wie oben beschrieben - der GND-Satz der zeitlich zutreffenden Namensform verknüpft.
    • Die gestellte Frage, wie mit Wüstungen verfahren wird, klärt das hbz noch.

  • Die Fragen Nr. 7, 8 und 9 konnten noch nicht abschließend geklärt werden. Das hbz wird noch eine Rückmeldung geben.


TOP 3: To-dos aus den Webkonferenzen

Hier nur als Kurzzusammenfassung. Die detaillierten To-Dos, Antworten und Kommentare sind auf der Wiki-Seite To-dos aus den Webkonferenzen zu finden.

Generell: Das hbz spricht die Empfehlung aus, diese Seite zu beobachten, um alle Änderungen mitzubekommen (das geht nach Login im Wiki über den Button "Beobachten" rechts oben auf der Seite).

Besprochen wurden v.a.:

  • Alma: Integration HBZ01 in die Fremddatenquelle "Deutschsprachige Verbünde" → leider nicht möglich
  • Alma: Anzeige von nicht relevanten Informationen in den Beziehungsfeldern → wurde inzwischen behoben


TOP 4: Zukünftiges Mailkonzept zur Ablösung der Redaktionssätze

4.1. In NZ Phase II werden die Redaktionssätze abgelöst

Die Redaktionssätze sollen durch eine Mailingliste zur Kommunikation innerhalb des hbz-Verbundes ersetzt werden und es muss nun festgelegt werden, wie die Mailingliste(n) genau zugeschnitten und definiert werden. Das hbz fragt daher, wie Redaktionssätze bisher genutzt werden bzw. ob und wie die Bibliotheken untereinander kommunizieren. 

Die Fragensammlung hier im hbz-Wiki (Fragen zu GND-Regelwerkslücken im Bereich der Sacherschließung) soll in jedem Fall erhalten bleiben und steht für inhaltliche Fragen zur Verfügung.

ULB Düsseldorf: Es wird wenig Bedarf nach Austausch untereinander zu einzelnen Fällen gesehen. Notwendige Ergänzungen an Normdatensätzen oder ab und zu auch Schlagwortfolgen an Titelsätzen werden i. d. R. ohne Rücksprache durchgeführt. Falls in Einzelfällen doch eine Rücksprache notwendig ist, wird eine E-Mail an die Person geschrieben.

UB Trier: Früher wurden Änderungen z.B. bei Schlagwortfolgen restriktiver gehandhabt, heute ändert man meistens eher ohne Rücksprache. Nach wie vor benötigt wird aber ein Kommunikationskanal für die fachlichen Ansprechpartner, obwohl auch hier die Menge an Anfragen zurückgeht. Ebenso benötigt wird ein Kanal für den Austausch im gesamten DACH-Raum, z.B. für die Änderung von bevorzugten Namen von Sachschlagwörtern.

(Nachtrag hbz: Für den Austausch im gesamten DACH-Raum steht weiterhin das Mailbox-Verfahren zur Verfügung.)

ULB Münster: Änderungen werden ebenfalls eher pragmatisch gehandhabt und es gibt kaum Austausch mit anderen Bibliotheken zu einzelnen Fällen.

KMB: Das bisherige System der Redaktionssätze wird für Bibliotheken, die nur sehr selten Nachrichten bekommen, als unpraktisch angesehen. Eingehende Redaktionssätze gehen evtl. unter, da man diese nicht ständig abruft. Falls es in seltenen Fällen etwas Konkretes zu klären gibt, wird eine Kommunikation per E-Mail bevorzugt.


Mailingliste:

Düsseldorf und Münster sehen nicht unbedingt den Bedarf nach einer Mailingliste, sondern sind auch mit den bisherigen Instrumenten wie der hbz-Wiki-Fragensammlung zufrieden. Das hbz weist darauf hin, dass allerdings weiterhin ein Kanal für den Austausch untereinander auch zu Titeldaten benötigt wird. Die bisherige Mailingliste dient als Ersatz für die bisherigen Redaktionssätze zu Titel- und Normdaten.

Von zwei Bibliotheken wird die Befürchtung geäußert, dass durch die Mailinglisten die E-Mail-Postfächer überflutet werden.
hbz: In den Betreffzeilen sollen die ISILs der betroffenen Bibliotheken angegeben werden, so dass man über Filter im E-Mail-Programm nicht relevante Mails in entsprechende Ordner verschieben oder löschen kann.

Zur Frage, ob die Adressierung einzelner fachlicher Ansprechpartner noch zeitgemäß ist, oder lieber ein größerer Personenkreis angeschrieben werden soll, um eine "Schwarmintelligenz" zu erreichen, werden unterschiedliche Ansichten genannt. Das hbz möchte das System der fachlichen Ansprechpartner grundsätzlich beibehalten.


4.2 Mailingliste SW-Red. 

Es kann zu Doppelempfang kommen, da viele Teilnehmer*innen sowohl in der gnd-1-red-Liste als auch in der SW-Red-Liste Mitglied sind.


TOP 5: Redaktionsanleitung

Aufgrund der Arbeiten an der Alma-NZ Phase 2 konnte das hbz die Redaktionsanleitung noch nicht fertigstellen. Das hbz informiert, sobald die Anleitung fertiggestellt ist. 

To-Do an alle: Die hbz-Redaktion bittet darum, ihr Wünsche und Anregungen für die Erstellung der Redaktionsanleitung mitzuteilen. Insbesondere sollen Fälle, bei denen unklar ist, ob die Bibliotheken Bearbeitungen selbst durchführen dürfen oder nicht, gesammelt werden.


TOP 6: Nächste Webkonferenz

In einer Abstimmung spricht sich die deutliche Mehrheit der Teilnehmer*innen dafür aus, die Webkonferenzen zunächst ca. alle vier Monate stattfinden zu lassen. Bei Bedarf kann die Frequenz später angepasst werden.

Bei der nächsten Konferenz übernimmt das hbz das Protokoll. Der erweiterte SE-Anwenderkreis wird zunächst nicht in die Protokollführung einbezogen.


TOP 7: Verschiedenes

Frage ULB Münster: Im Metadaten-Editor in Alma sind teilweise die untersten Zeilen eines GND-Satzes nicht zu lesen, da sie von den farbigen Hinweiszeilen überdeckt werden.
Das Problem scheint in verschiedenen Browsern aufzutreten. Als Lösung wurde vorgeschlagen, in den User-Interface-Einstellungen von Alma eine kleinere Schriftgröße einzustellen.

Frage ULB Münster: Bei der Recherche in Normdateien (einfache Suche) taucht in der Indexliste "Geografika" nicht auf.
hbz: Das Problem ist bekannt, lässt sich derzeit aber leider nicht lösen. Man muss über "Körperschaft" suchen.

→ Nachtrag hbz:

Die Suche kann auf Geografika eingeschränkt werden durch Kombination mit dem Suchindex "Entitätentyp (GND)":

Erweiterte Suche:

Suchindex: Körperschaftsname → enthält Stichwörter → (Name des Geografikums)

UND

Suchindex: Entitätentyp (GND) → ist gleich → g

Wir haben diese kombinierte Suche auf der Wiki-Seite "Suchstrategien GND" ergänzt.




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