- Erstellt von Carmen Sonntag, zuletzt aktualisiert von Julia Omari am 11.09.2025 Lesedauer: 12 Minute(n)
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Überblick
Über- und Unterordnungen können in Rosetta auf zwei verschiedene Arten dargestellt werden: als Collections oder Structural IEs. Collections existieren nur in Rosetta und spiegeln sich nicht in den Metadaten wider, sind dafür aber leicht zu navigieren und zu aktualiseren. Bei Structural IEs hingegen werden für die Überordnungen leere Intellectual Entities (IEs) erzeugt und die Verknüpfungen mit den Unterordnungen in den Metadaten festgehalten. Eine IE kann sowohl Teil einer Structural IE als auch einer Collection sein.
Die folgende Tabelle gibt einen kurzen Überblick über beide Möglichkeiten:
| geeignet für abgeschlossene Bestände | geeignet für fortlaufende Bestände | wird in den Metadaten dargestellt | kann beim Ingest automatisch erzeugt werden | einfaches Navigieren zwischen den verschiedenen Ebenen | Unterordnung kann verschiedenen Überordnungen zugeordnet werden | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Collection | ja | ja | nein | zukünftig geplant | ja | ja |
| Structural IE | ja | nein | ja (administrative Metadaten) | ja (Skript notwendig) | nein | nein |
Collections
Überblick
Collections sind eine übersichtliche Möglichkeit, in Rosetta Über- und Unterordnungen darzustellen und anzusehen. Sie bestehen allerdings nur in Rosetta und dienen nur der Anzeige. Collections können nicht exportiert werden und werden nicht in den Metadaten dargestellt. Einzige Ausnahme sind hier mögliche Angaben im Feld <dc:collection> sowie ein Hinweis über das Hinzufügen zu einer Collection in den Event Metadaten.
Collections können aus mehreren Ebenen bestehen, die jeweils entweder IEs und/oder Untercollections enthalten können. Die Bearbeitung und Anzeige in Rosetta erfolgt über Data Management → Collection Management. Zusätzlich gibt es den Collection Viewer, über den die Collections und die enthaltenen IEs angezeigt, jedoch nicht bearbeitet werden können.
Collections können in Rosetta erstellt werden, nachdem die betroffenen IEs im Permanent Storage gespeichert wurden, z. B. durch einen Prozess. Zukünftig soll auch die Erstellung direkt beim Ingest, als Teil des Enrichments, möglich werden. Bis diese Funktion implementiert ist, kann stattdessen der Prozess zur Erstellung der Collection automatisch terminiert werden, sodass er nicht per Hand angestoßen werden muss. Hierbei muss darauf geachtet werden, dass sich alle IEs bereits im Permanent Storage befinden.
Warnhinweis
Der Name jeder Ebene einer Collection darf maximal 255 Zeichen enthalten, ansonsten kann die Collection nicht erstellt werden.
Erstellen und Bearbeiten von Collections
Es gibt mehrere Möglichkeiten, Collections zu erstellen und IEs zu diesen hinzuzufügen. Generell lassen sich zwei Hauptmöglichkeiten unterscheiden, die durch zwei verschiedene sogenannte Tasks ausgeführt werden:
Assign Collection by DC: Die Zuordnung zu einer Collection wird über die Metadaten vorgenommen. Im Task wird ein Trennzeichen (Delimiter) angegeben, das die einzelnen Ebenen der Collection voneinander trennt. Prinzipiell lässt sich jedes DC-Feld auswählen. Oft stehen die nötigen Angaben bereits im Feld <dc:isPartOf>. Am hbz während der Einlieferung per XSLT ein Metadatenmapping auf das Rosetta-spezifische Feld <dc:collection> (auch Collection Path genannt) vorgenommen. Wenn gewünscht, wird das Feld nach Erstellen der Collection wieder aus den Metadaten gelöscht. Da sich der Inhalt des Felds <dc:collection> in jeder IE unterscheiden kann, kann auch ein Set aus mehreren IEs, die zu unterschiedlichen Collections hinzugefügt werden sollen, gleichzeitig vom selben Prozess verarbeitet werden.
Assign Collection by Name: Die Zuordnung zu einer Collection erfolgt durch die Auswahl einer bereits bestehenden Collection über die Weboberfläche von Rosetta. Diese Option kann daher nicht als Teil des Enrichments während des Ingests genutzt werden. Wird ein Prozess auf mehrere IEs angewandt (s. u.), können die IEs gleichzeitig mehreren Collections zugeordnet werden. Alle IEs werden dann den selben Collections zugeordnet.
Gut zu wissen - Collection Path
Prinzipiell können alle DC-Felder für die Erstellung einer Collection genutzt werden. In Rosetta gibt es das Feld <dc:collection>, das am hbz genutzt wird. Dieses wird auch Collection Path genannt. Vorteil eines speziell dafür vorgesehenen Metadatums ist, dass dieses auf die jeweiligen Rosetta-Bedürfnisse angepasst werden kann, ohne dass die Original-Metadaten verändert werden. Am hbz wird als Trennzeichen (Delimiter) bspw. \ anstatt des standardmäßigen / verwendet. Zudem kann das Feld auf Wunsch nach Erstellung der Collection wieder gelöscht werden.
Der Collection Path besteht aus mehreren Ebenen, die durch den Delimiter getrennt sind. Jede Ebene stellt jeweils auch eine eigene Collection dar. Ein beispielhafter Collection Path für einen Zeitschriftenartikel am hbz sieht wie folgt aus:
Bestandsname\Zeitschriftentitel\Band
Der Collection Path geht immer nur bis zur nächsthöheren Überordnung, der Titel des Zeitschriftenartikels selbst wird daher nicht in den Collection Path aufgenommen. Die Details des exakten Aufbaus richten sich natürlich immer nach den jeweiligen Metadaten, so könnten z. B. die Seitenzahlen noch eine zusätzliche Ebene bilden etc.
Neben den beschriebenen Möglichkeiten, Rosetta Informationen über die gewünschte Collection mitzugeben, gibt es verschiedene Wege, IEs tatsächlich zu einer Collection hinzuzufügen: für einzelne IEs im Web Editor über den Collections-Tab bzw. den Service-Tab, oder für mehrere IEs über einen Prozess.
Da auf allen Wegen die nötigen Konfigurationen pro Task jeweils gleich sind, soll im folgenden exemplarisch jeweils nur einer der beiden Tasks pro Weg erklärt werden.
Hinzufügen von einzelnen IEs zu einer Collection
- den Service Assign Collection by Name ausführen
Assign Collection by Name Service
- alternativ kann im Tab Collections der Button Assign Collection by Name genutzt werden
Assign Collection by Name Button
- im folgenden Menü das ausgegraute Feld neben Collection anklicken
Collection Feld
- im Dropdown-Menü die gewünschte (Unter-)Collection auswählen und auf Submit klicken
- Eine IE lässt sich mehreren Collections hinzufügen, indem mehrere Collections ausgewählt werden.
- auf Submit klicken
Collection auswählen
- Im Tab Collections wird anschließend die ausgewählte Collection angezeigt.
Collection Tab mit neuer Collection
Weiterführende Infos
Informationen und eine ausführliche Anleitung zum Ausführen eines Services gibt es im Service-Wiki.
Entfernen von einzelnen IEs aus einer Collection
- Wurde eine IE fälschlicherweise einer Collection hinzugefügt, kann diese ganz einfach wieder entfernt werden.
- die IE sperren und im Collections-Tab auf Unassign klicken
Unassign IE
- anschließend die IE durch Klick auf Commit Changes freigeben
Hinzufügen von mehreren IEs zu einer Collection
- Mehrere IEs gleichzeitig können mithilfe eines Prozesses zu Collections hinzugefügt werden.
- dazu zunächst ein Set mit den gewünschten IEs erstellen
- dann den Prozess Assign Collection by DC erstellen und ausführen
Assign Collection by DC Process
- die prozessspezifische Konfiguration wie folgt ausfüllen:
- DC Field: das Metadatenfeld, in dem die Angaben zur Collection stehen, auswählen
- im hbz wird hierfür normalerweise das Feld Collection path (DC) genutzt; bei Fragen bitte an das LZV-Serviceteam wenden
- Delimiter: das Trennzeichen, das die Ebenen der Collections innerhalb des Metadatenfelds voneinander trennt
- im hbz wird hierfür normalerweise das Zeichen \ genutzt; bei Fragen bitte an das LZV-Serviceteam wenden
- Delete on Assigment: löscht das zuvor ausgewählte Metadatenfeld nach Erstellen der Collection aus den Metadaten der IE
- Dies ist für den Fall gedacht, dass der Collection Path extra für die Erstellung von Collections hinzugefügt wird, so wie es beim hbz geschieht.
- sollte ein anderes Feld aus den deskriptiven Metadaten genutzt werden, sollte die Option also nicht angeklickt werden
- Generate New Collections: sollte die Collection, der die IE hinzugefügt werden soll, noch nicht existieren, wird sie bei Anhaken der Option während der Ausführung des Prozesses erstellt
- Die Optionen Publish, Navigate und Sort erscheinen nur, wenn Generate New Collections ausgewählt ist.
Publish und Navigate: diese Optionen nicht anklicken, da Collections sonst ohne Login für Nutzer*innen mit Link zum Collection Viewer zugänglich sind
- Sort: die Collection wird im Collection Management direkt alphabetisch einsortiert (dies ist auch hinterher noch problemlos möglich)
- DC Field: das Metadatenfeld, in dem die Angaben zur Collection stehen, auswählen
Process Details
Weiterführende Infos
Informationen und eine ausführliche Anleitung zu Sets und Prozessen gibt es im Service-Wiki.
Entfernen von mehreren IEs aus einer Collection
Das Entfernen von mehreren IEs aus einer Collection muss, wie das Hinzufügen, über einen Prozess geschehen.
- zunächst ein Set mit den gewünschten IEs anlegen
- dann einen Prozess mit dem Task Unassign Collection erstellen und ausführen
- die prozessspezifische Konfiguration wie folgt ausfüllen:
- Wie beim Assign Collection by DC-Task müssen hier aus einer Liste die gewünschten Collections, aus denen die IEs entfernt werden sollen, ausgewählt werden.
Collection auswählen
Gut zu wissen
Auch wenn bei der Erstellung des Prozesses mehrere Collections ausgewählt werden, werden nur die IEs, die im ausgewählten Set liegen, verarbeitet. Eine Collection auszuwählen, deren IEs nicht im Set sind, hat also keinerlei Auswirkungen. Genau so werden nur die IEs im Set aus der ausgewählten Collection entfernt, und nicht alle IEs, die sich darin befinden.
Collection Management
Im Collection Management, erreichbar unter Data Management → Collection Management, können Collections verwaltet und bearbeitet werden. Damit ist nicht das Hinzufügen und Entfernen von IEs gemeint, sondern die Metadaten der Collections selbst.
Im linken Bereich werden alle in der Institution vorhandenen Collections angezeigt. Die Reihenfolge der Anzeige kann einfach durch Drag & Drop geändert werden. Außerdem kann eine Collection in eine andere Collection verschoben, und so dieser als Untercollection hinzugefügt, werden. Ein Klick auf eine Collection öffnet diese und zeigt die Inhalte bzw. unteren Ebenen der Collection an.

Die Buttons im oberen Bereich besitzen folgende Funktionen:
lädt die Collections neu
eine neue (leere) Collection erstellen; ist bereits eine Collection ausgewählt, kann die neue Collection unter dieser erstellt werden, oder als neue oberste Ebene (dazu Add first level collection anklicken)
den Namen und die Beschreibung der Collection anpassen; außerdem kann über Add ein Bild hinzugefügt werden (JPG, max. 100KB)
löscht die ausgewählte Collection
sortiert die Collections in alphanumerischer Reihenfolge (nur aufsteigend)
Neben dem Contents Tab, der die enthaltenen IEs anzeigt, gibt es noch den Metadata und den History Tab.
Unter Metadata können die deskriptiven Metadaten der Collection angesehen, ergänzt und bearbeitet werden. Außerdem können die METS-Metadaten der Collection angezeigt werden. Diese sind nicht editierbar.
Collection Metadaten
Die History zeigt die Events der Collection an.
Collection History
Collection Viewer
Der Collection Viewer bietet eine Möglichkeit, Collections auch dann anzusehen, wenn der User nicht über die Rechte verfügt, ins Collection Management zu gehen. Der Collection Viewer wird immer für eine bestimmte Collection geöffnet.
Oben links ist der Collection Name zu finden. Die Buttons oben rechts bieten die Möglichkeit, die Ansicht zwischen einer Liste (auf dem Screenshot dargestellt) und Thumbnails umzuschalten. Mit dem Informations-Button daneben werden die Metadaten der Collection angezeigt. Wenn der Titel vorne ein Ordner-Symbol anzeigt und die PID nur aus einer Nummer besteht, bedeutet das, dass es sich um eine Untercollection handelt, die mittels Klick auf Open geöffnet werden kann.
Collection Viewer mit zwei weiteren Collections
Die tatsächlichen IEs haben vorne ein anderes Symbol und eine IE PID, die mit IE... beginnt. Sie können über Klick auf View im gewohnten Rosetta-Viewer betrachtet werden.
Collection Viewer mit einer IE
Structural IEs
Überblick
Structural IEs sind hierarchisch angeordnete IEs. Sie bestehen in Rosetta aus einer Structural-Ebene (Parent-IE) und untergeordneten Content-IEs (Child-IEs). Die Structural-Ebene erzeugt eine leere IE, die wie in einem Bibliothekssystem eine übergeordnete Reihe, Zeitschrift, usw. repräsentiert. Dabei sind ihr keine Files zugeordnet, sondern untergeordnete Child-IEs. Die Child-IEs können im Web Editor im Tab Contents angesehen und aufgerufen werden.
Contents Tab
Umgekehrt ist in der Child-IE leider keine direkte Verknüpfung zur Parent-IE - um diese anzusehen, muss der Titel der Überordnung in den Metadaten ermittelt und dann in der Rosetta-Suche gesucht werden.
Werden Objekte, die nur aus Metadaten ohne die zugehörigen Nutzdaten bestehen, eingeliefert, erstellt Rosetta daraus automatisch eine leere Structural IE.
Erstellen von Structural IEs
Das Einliefern von Structural IEs ist mittels METS- oder CSV-Ingests möglich. Dabei gibt es drei Varianten, wie die Structural IEs eingeliefert werden können:
- Ingest einer leeren Parent-IE
- Ingest von Child-IEs zu einer bestehenden Parent-IE
- Einlieferung aller Ebenen gleichzeitig
- ie.xml-Dateien der IEs werden untereinander referenziert und die Struktur in den Metadaten definiert
METS-Ingest
Einlieferung aller Ebenen gleichzeitig
Die Parent-IE und und die Child-IEs müssen im selbem „content“-Verzeichnis vorliegen. Streams-Unterordner verhindern dabei eventuelle Probleme mit nicht eineindeutigen Dateinamen.
Ordnerstruktur für einen METS-Ingest
Werden alle Ebenen gleichzeitig eingeliefert, gehen die Beziehungen immer von der Parent-IE zu den Child-IEs, d. h. die Child-IEs enthalten keine Informationen dazu, zu welcher Parent-IE sie gehören.
Beziehung zwischen Parent- und Child-IEs
Die METS-Datei der Parent-IE enthält in der <amdSec> eine Section mit der ID „IERelationship“, die die Beziehungen zwischen Objekten in Rosetta anzeigt. Darin werden die zugehörigen Child-IEs gelistet und mit dem Feldinhalt „STRUCTURAL“ als Structural IE definiert. Die Zuordnung erfolgt über den Namen der METS-Datei der Child-IE. Bei Parent-IEs muss zusätzlich die Access Rights Policy (AR Policy) in der METS-Datei hinterlegt sein, z. B. per XSLT.
METS der Parent-IE
Gut zu wissen
Die gleichzeitige Einlieferung von allen Ebenen funktioniert bisher nur mithilfe eines externen Skripts. Dieses führt dabei folgende Schritte aus:
- identifiziere die Parent-IEs aus den geharvesteten IEs
- suche <key id="relationshipSubType">HAS_PART</key>
- bei Treffer: erstelle einen Ordner und verschiebe die IE als parent.xml dorthin
- ermittle die Anzahl der Unterordnungen in der parent.xml
- iteriere über die Anzahl der Unterordnungen
- extrahiere die ID der i-ten Child-IE aus der sourceMD-StructMap der parent.xml
- suche in den IEs nach dieser ID und verschiebe sie als child_i.xml zum zugehörigen parent.xml
Eine vorhandene Structural IE mit einer Child-IE erweitern
Sollen Child-IEs bereits vorhandenen Parent-IEs hinzugefügt werden, muss die Child-IE die Informationen zu der Beziehung enthalten. Die Zuordnung erfolgt hier über eine existierende IE PID in Rosetta.
METS der Child-IE mit IE PID der Parent-IE
Alternativ kann der Prozess Assign to Parent IE by DC genutzt werden. Wie der Name verrät, erfolgt die Zuordnung hier über ein ausgewähltes DC-Feld.
CSV-Ingest
Bei einem CSV-Ingest werden die Beziehungen zwischen den IEs durch folgende Tabellenfelder hergestellt:
- Parent IE Object Identifier Type: definiert, dass eine Beziehung beschrieben wird
- Parent IE Object Identifier Value: gibt den Ebenen, auf denen die Child-IEs sich befinden, eine fortlaufende Nummer als ID
- Die Parent IE hat diesen Wert nicht, da es immer die oberste Ebene ist.
- IE Relationship Identifier: zeigt die Verknüpfung der IEs untereinander, indem die definierten IDs miteinander in Beziehung gesetzt werden
Zusätzlich wird die Hierarchie durch die Anordnung der Zeilen in der CSV-Tabelle angezeigt. Wie beim METS-Ingest erfolgt die Verknüpfung von der obersten Ebene (Parent) nach unten (Children). Auch hier ist die Ausnahme das Hinzufügen einer neuen Child-IE zu einer bestehenden Struktur.
Bei Structural IEs ist in der untersten Zeile der CSV-Datei die Parent IE zu finden. In der obersten Zeile finden sich die Informationen zum SIP. Dazwischen finden sich, jeweils bestehend aus Informationen zu IE, Representation und file, die Informationen zu den unterordneten IEs mit entsprechenden Verknüpfungen in den Spalten Parent IE Object Identifier Value und CSV IE Relationship Identifier.
Im unten dargestellten Beispiel einer mehrteiligen Monographie sind die IEs mit den Dateien Band_1.pdf (Zeile 3 - 5) und Band_2.pdf (Zeile 6 - 8) jeweils Child-IEs von der Parent-IE aus Zeile 9. Beide liegen auf der gleichen Ebene direkt unter der Parent-IE.
Beispiel CSV-Datei mehrteilige Monographie
Das folgende Beispiel zeigt einen Ausschnitt eines CSV für den Ingest einer Structural IE mit den 3 Ebenen Journal, Issue und Article.
CSV-Datei für Structural IE mit drei Ebenen
CSV-Dateien für Structural IEs müssen extern erstellt werden. Die automatische Erzeugung der Dateien mittels XSLT beim OAI Harvester Job ist nicht möglich, da dafür XSLT 2.0 nötig ist, Rosetta aber nur XSLT 1.0 unterstützt.
Erstellen einer Structural IE aus einer Collection
Sind Über- und Unterordnungen in einer Collection gesammelt, lässt sich aus dieser einfach eine Structural IE erstellen.
- dazu unter Data Management → Collection Management die gewünschte Collection anklicken und auf den Button Export Collections As Structural IEs klicken
Export Collection As Structural IEs Button
- im nächsten Schritt auf Update klicken
Update
hier muss auf jeden Fall die gewünschte Collection ausgewählt werden, auch wenn der Button zuvor in der richtigen Collection geklickt wurde!
- den gewünschten NFS-Pfad angeben; falls noch nicht vorhanden, muss der entsprechende Ordner auf dem I/O-Server erstellt werden
Job Parameters
- anschließend Run Now klicken
Run Now
- auf dem I/O-Server befindet sich nun ein METS-SIP, das nach Rosetta eingeliefert werden kann
- für weitere Informationen zur Einlieferung s. Einlieferung
Warnhinweis
Das Exportieren und anschließende Einliefern einer Collection als Structrual IE funktioniert nur einmal.
Dieser Weg eignet sich daher nicht dazu, fortlaufende Bestände als Structural IEs zu aktualisieren.
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