Search Engine Optimization (SEO) kann auch in OJS vorgenommen werden. SEO dient dazu, die Sichtbarkeit von Webseiten zu erhöhen. Suchmaschinenindexe wie Google, Google Scholar oder DuckDuckGo nutzen dabei sogenannte Webcrawler, die bei Suchanfrage Webseiten durchsuchen und URLs von Webseiten als Suchergebnisliste ausliefern. Für die Durchsuchbarkeit müssen das Format HTML vorliegen und die Webseiten über URLs verfügen. Aber auch PDFs, die über eine eigene URL verfügen, können inzwischen von Webcrawlern gefunden werden. Dies ist bei OJS-Publikationen der Fall.

Die Auffindbarkeit von Webseiten kann optimitert werden durch Gestaltung

  • der Inhalte von Webseiten (HTML)
  • der Inhalte von PDF-Publikationen
  • Metadaten von Webseiten und Publikationen

HTML-Publikationen stellen in sich Webseiten dar.



Wichtige Quellen

In der PKP Dokumentation finden Sie eine detaillierte Darstellung für SEO. In dieser Quelle finden Sie Tipps, um die Auffindbarkeit von PDFs zu verbessern. Informationen zur Auffindbarkeit durch gute Metadaten finden Sie hier.


Vertriebseinstellungen

In OJS können in einer Zeitschrift unter Vertrieb / Für Suchmaschinen indizieren, html-tags ("Benutzerdefinierte Tags") eingefügt werden, welche die Auffindbarkeit für Crawler erleichtern. In sämtlichen Seiten der Zeitschrift werden die Tags automatisch in den Metadaten des html-Quellcodes eingefügt (vgl. Beispiel des RTe Journals im Quelltext: <meta name="keywords" content="Schlagwort x, Schlagwort x">). Die Tags können mehrsprachig sein.


Plugins in OJS für SEO

Die Generischen Plugins finden Sie unter Webseite / Plugins / Installierte Plugins, wenn Sie runter scrollen.








Google Scholar-Plugin - Indexierung für Google Scholar

OJS verfügt über ein Google Scholar Plugin, das Sie selbst aktivieren und deaktivieren können. Zu finden ist es unter den Generischen Plugins (siehe Abbildungen unten). Es ist keine Registrierung notwendig.





Metadaten und Publikationen kontrollieren

Die Suche von Webcrawlern kann behindert werden durch:

  1. Inkorrekte Publikationsdaten

  2. Nutzung verschiedener Sprachen in den Metadaten

  3. Sprache in den Metadaten (speziell Titel und Abstract) weichen von der Sprache des Artikels ab

  4. Diskrepanz in der Formatierung von Autorennamen zwischen Metadaten und Publikation (z.B. Großkleinschreibung)

  5. Die Listung der Autoren in den Metadaten weicht von der Reihenfolge in der Publikation ab

Es kann passieren, dass Publikationen dann nicht in Google Scholar angezeigt werden. Auch hier gilt die Empfehlung, Metadaten und PDFs zu kontrollieren. Nutzen Sie die PKP Dokumentation zum Troubleshooting, sollte die Indexierung bei Google Scholar nicht funktionieren. 

Lernressourcen

Die gesamte Dokumentation zum Google Scholar Plugin von PKP finden Sie hier. Es ist eine lohnenswerte Quelle. Hier eine ausgiebige Einführung der EPFL zur besseren Auffindbarkeit in Google Scholar:




Dublin Core-Plugin - Metadaten in Publikationen einbetten

Neben dem Plugin Dublin Core 1.1. Metadaten - das nicht deaktiviert werden kann und die Grundlage für sämtliche Metadaten in OJS bildet - bietet ein weiteres Dublin Core-Plugin, zu finden unter den generischen Plugins, die Möglichkeit, Metatags auf Artikelebene einzubetten. Die Tags sind dann in der PDF- bzw. HTML-Ansicht im Browser vorhanden. Die Einbettung der DC-Tags in Publikationen automatisch nach Aktivierung des Plugins. Es sind keine weiteren Schritte notwendig.



Webseiteninhalte einer Zeitschrift

Alle Volltexte und Header, ebenso wie der Zeitschriftenname, tragen zur Auffindbarkeit der Zeitschrift bei. Es wird empfohlen die in OJS vorhandenen Schlüsselinformationen einer Zeitschrift auszufüllen. Diese sollten möglichst viele die Zeitschrift beschreibende Schlagworte enthalten, um bei Suchanfragen über Suchmaschinen durch Crawler gefunden zu werden.

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