Mindestanforderungen gegenüber Herausgeber/innen formulieren

Die Landesinitiative openaccess.nrw empfiehlt, Qualitätsanforderungen gegenüber Herausgeber/innen einer Zeitschrift zu formulieren (ggf. in einer eigenen Open-Access-Policy Ihres Publikationsservices bzw. Ihrer Organisation). Im einzelnen betrifft dies

  • Qualität der Metadaten
  • DOI-Vergabe für Artikel
  • Lizenzen und Copyright
  • Verfahren zur Qualitätssicherung von Publikationen, wie Peer-Review-Verfahren
  • ORCID iD

Qualitätssicherung in OJS vornehmen und Auffindbarkeit sicherstellen (Admin)

Darüber hinaus können Sie selbst als Admin sicherstellen, dass die Qualität von Metadaten Mindestanforderungen erfüllen und die Auffindbarkeit sichergestellt ist. Die Inhalte dazu finden Sie in den Unterseiten dieses Kapitels. Auf dieser Seite finden Sie den Vorschlag zu einem Qualitätssicherungsworkflow in OJS speziell für Admins. Dies wird erst relevant, wenn Ihre OJS-Instanz live geht, da Sie erst dann die dafür notwendigen Plugins aktivieren können.



DNB-Export-Plugin und DOI-Plugin zur Qualitätsprüfung nutzen

Als Admin können Sie mit Hilfe von DNB-Export-Plugin zur Einreichung von Pflichtexemplaren bei der DNB wie auch DOI-Plugin einen eigenen Workflow zur Qualitätsprüfung etablieren. Sie haben zentralen Zugriff auf sämtliche Plugins Ihrer OJS-Instanz, also sämtlicher Zeitschriften. 

Die DNB arbeitet zur Zeit am Relaunch des DNB-Katalogs. Zukünftig werden auch Nutzungslizenzen und Abstracts abgebildet werden. Die Beta-Version können Sie hier ausprobieren.

Workflow - Anforderungen für Qualitätssicherung an Service-Providern orientieren

Der Workflow kann wie folgt aussehen:

  1. Die DOI für eine Publikation wurde erfolgreich beim Service-Provider registriert (prüfen in Ihrem Account bei Crossref bzw. Fabrica, vgl. die verschiedenen DOI-States von Fabrica)

  2. Die Metadaten entsprechen den DNB-Vorgaben und wurden überprüft (prüfen im DNB-Export-Plugin)
    • die Publikation verfügt über minimale Titeldaten (Titel, Autoren, Abstract)
    • die Publikation verfügt über eine Nutzungslizenz
    • die Publikation liegt in den Dateiformaten PDF oder ePub vor

  3. Metadaten und Publikation entsprechen - im Falle der Nutzung - den Anforderungen von Google Scholar
    • Korrekte Publikationsdaten

    • Verwendung nur einer Sprache in Metadaten und Publikation

    • Speziell die Sprache von Titel und Abstract stimmen überein

    • Formatierung von Autorennamen in Metadaten und Publikation stimmen überein (z.B. Großkleinschreibung)

    • Die Listung der Autoren in den Metadaten stimmt mit der Reihenfolge in der Publikation überein

  4. Idealerweise ist auch die ORCID iD von Autor/innen in den Metadaten enthalten





Fehlerhafte Metadaten - Korrekturen vornehmen

Korrekturen können ohne Probleme in OJS unter den individuellen Einreichungen / Veröffentlichung vorgenommen werden. Sie können dafür einen Artikel zurückziehen und wieder publizieren. Sollten über das DNB-Export-Plugin fehlerhafte Metadaten an die DNB gesendet werden, da diese nicht überprüft wurden, müssen Sie die DNB kontaktieren, die dann in ihrem System die Korrektur vornehmen muss. (Warnung) Pflichtexemplare werden maschinell durch die DNB geprüft und automatisch in den DNB-Katalog gespeist. Es findet keine inhaltliche Prüfung der Titeldaten statt. D.h. auch fehlerhafte Metadaten gelangen in den Katalog.




Qualitätssicherung für Zeitschriften und Publikationen sicherstellen

Die inhaltliche Qualitätssicherung wird durch die Redaktionsteams sichergestellt. Hierbei lohnt es sich, sich an den gängigen Indexes für Zeitschriften zu orientieren. Zudem finden Sie hier Checklisten für OA-Zeitschriften.


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